Anlässlich der Kampange 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigt das GZ Heuried den Dokumentarfilm «Ein Tag ohne Frauen» von Pamela Hogan und Hrafnhildur «Hrabba» Gunnarsdóttir (Island/USA 2024).
Der Film erzählt von einem historischen Tag im Jahr 1975: Rund 90 Prozent der Frauen Islands legten ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder. Sie gingen nicht zur Arbeit, führten keinen Haushalt und übernahmen keine Betreuungsarbeit. Das Land kam für einen Tag weitgehend zum Stillstand – und machte sichtbar, wie grundlegend die Gesellschaft auf der oft unsichtbaren Arbeit von Frauen beruht.
Mit Archivmaterial, Animationen und den Erinnerungen damaliger Aktivist:innen blickt der Film auf die Organisation und Wirkung dieses Streiks zurück. Er zeigt, wie kollektives Handeln politische Veränderungen anstossen kann.
Die Geschichte aus Island bietet auch einen Anknüpfungspunkt für aktuelle Debatten in der Schweiz: über die gesellschaftliche Bedeutung von Care-Arbeit, ihre ungleiche Verteilung sowie über die Verbindung von ökonomischer Abhängigkeit und Gewalt. Im Hinblick auf den Care-Streik am 14. Juni 2027 lädt der Film dazu ein, über feministische Streiks als Praxis gegen Gewalt und soziale Ungleichheit nachzudenken.
Anschliessend: Podium und Publikumsgespräch mit zwei Generationen
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Anlässlich der Kampange 16 Tage gegen Gewalt an Frauen zeigt das GZ Heuried den Dokumentarfilm «Ein Tag ohne Frauen» von Pamela Hogan und Hrafnhildur «Hrabba» Gunnarsdóttir (Island/USA 2024).
Der Film erzählt von einem historischen Tag im Jahr 1975: Rund 90 Prozent der Frauen Islands legten ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder. Sie gingen nicht zur Arbeit, führten keinen Haushalt und übernahmen keine Betreuungsarbeit. Das Land kam für einen Tag weitgehend zum Stillstand – und machte sichtbar, wie grundlegend die Gesellschaft auf der oft unsichtbaren Arbeit von Frauen beruht.
Mit Archivmaterial, Animationen und den Erinnerungen damaliger Aktivist:innen blickt der Film auf die Organisation und Wirkung dieses Streiks zurück. Er zeigt, wie kollektives Handeln politische Veränderungen anstossen kann.
Die Geschichte aus Island bietet auch einen Anknüpfungspunkt für aktuelle Debatten in der Schweiz: über die gesellschaftliche Bedeutung von Care-Arbeit, ihre ungleiche Verteilung sowie über die Verbindung von ökonomischer Abhängigkeit und Gewalt. Im Hinblick auf den Care-Streik am 14. Juni 2027 lädt der Film dazu ein, über feministische Streiks als Praxis gegen Gewalt und soziale Ungleichheit nachzudenken.
Anschliessend: Podium und Publikumsgespräch mit zwei Generationen feministischer Bewegungen. Eine Aktivistin des Frauenstreiks von 1991 trifft auf eine junge Gewerkschafter:in und Care-Arbeiter:in.
Gemeinsam diskutieren sie die Zusammenhänge von Care-Arbeit, gesellschaftlicher Ungleichheit und patriarchaler Gewalt und den Weg vom 25. November zum Care-Streik am 14. Juni 2027.
In Kooperation mit Let's Doc & 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.
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