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Jun

17

17.06. - 19.06.

Achille Mbembe: Deglobalisation

Achille Mbembe: Deglobalisation Verschiedene Orte Tickets
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Verschiedene Orte

Im Rahmen der Albertus-Magnus-Professur der Universität zu Köln, die Achille Mbembe 2019 innehat, wird der renommierte Historiker und politische Philosoph unter der Überschrift „Deglobalisation“ zwei öffentliche Vorlesungen halten: Bodies and Borders (17. Juni) und Concerning the Right to Mobility (19. Juni). Darüber hinaus ist Prof. Mbembe am 18. Juni im Rautenstrauch-Joest-Museum zu einem Gespräch mit der neuen Direktorin Nannette Snoep zu Gast, Titel und Thema: Memory and Restitution.

Achille Mbembe (*1957) ist Research Professor für Geschichte und Politik am Wits Institute for Social and Economic Research (WISER) der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika. Er wurde in Kamerun geboren und im Fach Geschichte an der Université de Paris 1-Panthéon Sorbonne promoviert. Er lehrte an der Columbia University, der University of Pennsylvania und der Duke University. Von 1996 bis 2000 war er Generalsekretär des Council for the Development of Social Science Research in Africa (CODESRIA). Zu seinen Auszeichnungen zählen der Gerda Henkel Preis (2018), der Ernst-Bloch-Preis (2018) und der Geschwister-Scholl-Preis (2015). 2017 erfolgte die Wahl in die American Academy of Science. Achille

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Im Rahmen der Albertus-Magnus-Professur der Universität zu Köln, die Achille Mbembe 2019 innehat, wird der renommierte Historiker und politische Philosoph unter der Überschrift „Deglobalisation“ zwei öffentliche Vorlesungen halten: Bodies and Borders (17. Juni) und Concerning the Right to Mobility (19. Juni). Darüber hinaus ist Prof. Mbembe am 18. Juni im Rautenstrauch-Joest-Museum zu einem Gespräch mit der neuen Direktorin Nannette Snoep zu Gast, Titel und Thema: Memory and Restitution.

Achille Mbembe (*1957) ist Research Professor für Geschichte und Politik am Wits Institute for Social and Economic Research (WISER) der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika. Er wurde in Kamerun geboren und im Fach Geschichte an der Université de Paris 1-Panthéon Sorbonne promoviert. Er lehrte an der Columbia University, der University of Pennsylvania und der Duke University. Von 1996 bis 2000 war er Generalsekretär des Council for the Development of Social Science Research in Africa (CODESRIA). Zu seinen Auszeichnungen zählen der Gerda Henkel Preis (2018), der Ernst-Bloch-Preis (2018) und der Geschwister-Scholl-Preis (2015). 2017 erfolgte die Wahl in die American Academy of Science. Achille Mbembe zählt zu den international führenden Vertretern der postkolonialen Theorie. Er gilt als einer der derzeit wichtigsten Denker des afrikanischen Kontinents und setzt sich mit den Implikationen der Vorstellung einer globalen, grenzenlosen Welt auseinander sowie mit den Schwierigkeiten und Potenzialen einer Dekolonialisierung des Wissens. Hierzu zählen auch die Fragen der Zivilisationsschuld und der Restitution von Kulturgütern. Nur der Respekt vor der historischen Wahrheit könne das Fundament einer neuen Beziehung zwischen Europa und Afrika sein.

 

Wichtige Publikationen:

Kritik der schwarzen Vernunft. Suhrkamp, Berlin 2014.

Postkolonie. Zur politischen Vorstellungskraft im gegenwärtigen Afrika. Turia + Kant, Wien/Berlin 2016.

Ausgang aus der langen Nacht. Versuch über ein entkolonisiertes Afrika. Suhrkamp, Berlin 2016.?? Politik der Feindschaft. Suhrkamp Berlin, Berlin 2017.

 

Eine Kooperation des africologneFESTIVALs mit der Universität zu Köln sowie dem Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt.

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Wochentag, Datum, Zeit Ort
Montag, 17.06.2019, 19:30 Uhr Albertus-Magnus-Platz, Hauptgebäude der Universität Infos
Dienstag, 18.06.2019, 19:00 Uhr Rautenstrauch-Joest-Museum Infos
Mittwoch, 19.06.2019, 19:30 Uhr WiSo-Gebäude Infos

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