Wer hat Angst vor Leo Trotzki? - Die Akte «Ramón Mercader»
23. Oktober 2026 - 2. November 2026
Theater Ariane
8 Termine
Termine
-
Freitag 23. Oktober 2026, 20:00 Uhr
-
Samstag 24. Oktober 2026, 18:00 Uhr
-
Sonntag 25. Oktober 2026, 17:00 Uhr
-
Montag 26. Oktober 2026, 20:00 Uhr
-
Freitag 30. Oktober 2026, 20:00 Uhr
-
Samstag 31. Oktober 2026, 18:00 Uhr
-
Sonntag 1. November 2026, 17:00 Uhr
-
Montag 2. November 2026, 20:00 Uhr
Beschreibung
Wir suchen einen Menschen – zwischen Lügen, Halbwahrheiten, gesicherten und ungesicherten Quellen; zwischen politischer Intrige und verratener Liebe. Mitreissend erzählt dieser doku-fiktive Theaterabend eine ganze Lebensgeschichte und ein Stück Weltgeschichte.
Coyoacán, ein Stadtteil von Mexiko-Stadt, der 20. August 1940. Nach elf Jahren Exil wird Leo Trotzki – der Mann mit der schärfsten Feder der russischen Revolution und Erzfeind von Josef Stalin – in der brütenden Hitze seines Büros von einem Mann mit einem Eispickel erschlagen. Überrascht, weil er den Angreifer zu kennen glaubte und noch im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte, ruft der Schwerverletzte seinen herbeieilenden Leibwächtern zu: »Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«.
Doch, der Mann redet nicht. Die Ermittler und die Weltöffentlichkeit, die im Wirbel des ausgebrochenen 2. Weltkrieges kurz den Atem anhält, stehen vor einem Rätsel. Ein Rätsel, das sich nur langsam und stellenweise lüftet, und einen Menschen zutage bringt, der selbstbestimmt die Fremdbestimmung wählte, um zu einem der bekanntesten Unbekannten einer Zeit der Revolutionen, Ideale und Ideologien zu werden.
Das Theater Ariane begibt sich in seiner Jubiläumsproduktion auf die Spuren dieses Unbekannten. Sie führen ins Spanien des Bürgerkriegs, ins pulsierende Paris der 1930er Jahre, nach Moskau während der stalinistischen Prozesse und schliesslich über New York nach Mexiko-Stadt. Geheimdienstler, Freiheitskämpfer, Verschwörer und Verbrecher kreuzen den Weg. Und immer wieder steht am Wegrand oder an einer Weggabelung eine zentrale Figur seines Lebens: seine Mutter.
Spiel: Mona Petri & Antonio da Silva
Regie: Jordi Vilardaga
Dramaturgie: Mara Gyr
Plakat: Aska Schär
Veranstalter:in: Mara Gyr
Mara Gyr
Du hast eine Frage an die Veranstalter:in? Dann kontaktiere sie gleich direkt: