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Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem« op. 45

Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem« op. 45 Kölner Philharmonie Tickets
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Kölner Philharmonie, Köln, DE

Marie Friederike Schöder Sopran | Georg Streuber Bariton

Philharmonischer Chor Köln | Chorus Cathedralis Aboensis | Neue Philharmonie Westfalen

Horst Meinardus Dirigent

 

 

„Ich habe nun meine Trauer niedergelegt und sie ist mir genommen; ich habe meine Trauermusik vollendet als Seligpreisung der Leidtragenden“ (Johannes Brahms in einem Brief an den Komponisten Karl Reinthaler im Februar 1867).

Für Brahms spielte die katholische Liturgie, anders als etwa bei Verdi und Dvořák, keine Rolle. Er selbst hat die Texte für sein Requiem aus dem alten und neuen Testament der Lutherbibel ausgewählt und – entgegen der im 19. Jahrhundert üblichen Weise, Totenmessen in lateinischer Sprache zu verfassen – die deutsche Sprache gewählt. Eingebettet in die Worte der Bergpredigt „Selig sind, die da Leid tragen“ (1. Chor) und der Offenbarung des Johannes „Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben“ (7. Chor), widmet sich das »Deutsche Requiem« nicht der Angst vor ewiger Verdammnis, sondern dem Trost der Hinterbliebenen.

Nach dem Tod seiner Mutter im Februar 1865 vollendete Brahms sein Requiem, das ihn über mehrere Jahre beschäftigt hatte. Auf der

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Marie Friederike Schöder Sopran | Georg Streuber Bariton

Philharmonischer Chor Köln | Chorus Cathedralis Aboensis | Neue Philharmonie Westfalen

Horst Meinardus Dirigent

 

 

„Ich habe nun meine Trauer niedergelegt und sie ist mir genommen; ich habe meine Trauermusik vollendet als Seligpreisung der Leidtragenden“ (Johannes Brahms in einem Brief an den Komponisten Karl Reinthaler im Februar 1867).

Für Brahms spielte die katholische Liturgie, anders als etwa bei Verdi und Dvořák, keine Rolle. Er selbst hat die Texte für sein Requiem aus dem alten und neuen Testament der Lutherbibel ausgewählt und – entgegen der im 19. Jahrhundert üblichen Weise, Totenmessen in lateinischer Sprache zu verfassen – die deutsche Sprache gewählt. Eingebettet in die Worte der Bergpredigt „Selig sind, die da Leid tragen“ (1. Chor) und der Offenbarung des Johannes „Selig sind die Toten, die in dem Herren sterben“ (7. Chor), widmet sich das »Deutsche Requiem« nicht der Angst vor ewiger Verdammnis, sondern dem Trost der Hinterbliebenen.

Nach dem Tod seiner Mutter im Februar 1865 vollendete Brahms sein Requiem, das ihn über mehrere Jahre beschäftigt hatte. Auf der Rückseite einer Komposition aus dem Jahr 1861 fanden sich bereits die Textstellen des »Deutschen Requiems«. Die Uraufführung in seiner heute bekannten Fassung fand jedoch erst im Februar 1869 im Leipziger Gewandhaus statt. Von hier aus startete das Werk seinen Siegeszug und gehört heute weltweit zu den bekanntesten Werken von Johannes Brahms.

 

Der Philharmonische Chor Köln führt »Ein deutsches Requiem« gemeinsam mit dem Chorus Cathedralis Aboensis (Turku/Finnland) auf. Am Karfreitag 2018 konzertierte der Philharmonische Chor Köln gemeinsam mit dem Chorus Cathedralis Aboensis in der Kathedrale zu Turku mit Beethovens »Messe in C-Dur« sowie »Meeresstille und Glückliche Fahrt«.

Der Chorus Cathedralisis Aboensis wurde 1982 in Turku (Finnland) gegründet und besteht heute aus ca. 80 Sängern. Er arbeitet eng mit dem Turku Philharmonic Orchestra, dem Helsinki City Orchestra und weiteren namhaften finnischen Orchestern zusammen. Seit seiner Gründung hat der Chorus Cathedralis Aboensis nahezu alle wichtigen Hauptwerke der Chorliteratur aufgeführt. Seit Herbst 2015 ist Märt Krell künstlerischer Leiter des Chores. Krell, ein estnischer Chorleiter und Sänger, studierte in Tallin Musiktheorie und Musikpädagogik.

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Veranstalter

Philharmonischer Chor Köln e. V.

Vorverkauf

12,– / 18,– / 24,– / 30,– / 36,– / 40,– (zzgl. Vorverkaufsgebühr)

Zum Vorverkauf

Infos

Ort:

Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1, Köln, DE

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Kategorie: Konzert / Chor

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