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Das Musiktheater „Abschied“ stellt die Frage, wie sich nach einem Ende ein neuer Anfang finden lässt. Ausgangspunkt ist der letzte Satz „Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend“ aus Gustav Mahlers Neunter Sinfonie. Auf berührende Weise beschreibt Mahler in seinem letzten vollendeten Werk den Abschied vom Leben und den Übergang in den Tod – und gleichzeitig den Zeitenübergang in eine neue Epoche.

Musiker*innen des Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und des Solistenensemble Kaleidoskop erkunden gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Michael Rauter, der Choreografin Milla Koistinen sowie dem Künstler Ladislav Zajac die Zeitspanne zwischen einem abgeschlossenen Davor, zu dem es keine Rückkehr gibt, und einem noch ungewissen Danach. Gemeinsam untersuchen sie, wie es wäre, würde ein solcher Zwischenzustand für immer anhalten.

Das bekannte, musikalische Material Mahlers wird nur in kleiner Besetzung gespielt und performativ, klanglich und räumlich neu interpretiert. Durch diese Aneignung wird die Komposition vom überwältigenden Pathos des großen Orchesterwerks befreit und sein vielschichtiges Potential freigelegt. Das Solistenensemble Kaleidoskop schafft damit erneut Musiktheater, das Hörgewohnheiten verschiebt und die Körperlichkeit der Musik sowie

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Das Musiktheater „Abschied“ stellt die Frage, wie sich nach einem Ende ein neuer Anfang finden lässt. Ausgangspunkt ist der letzte Satz „Adagio. Sehr langsam und noch zurückhaltend“ aus Gustav Mahlers Neunter Sinfonie. Auf berührende Weise beschreibt Mahler in seinem letzten vollendeten Werk den Abschied vom Leben und den Übergang in den Tod – und gleichzeitig den Zeitenübergang in eine neue Epoche.

Musiker*innen des Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und des Solistenensemble Kaleidoskop erkunden gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Michael Rauter, der Choreografin Milla Koistinen sowie dem Künstler Ladislav Zajac die Zeitspanne zwischen einem abgeschlossenen Davor, zu dem es keine Rückkehr gibt, und einem noch ungewissen Danach. Gemeinsam untersuchen sie, wie es wäre, würde ein solcher Zwischenzustand für immer anhalten.

Das bekannte, musikalische Material Mahlers wird nur in kleiner Besetzung gespielt und performativ, klanglich und räumlich neu interpretiert. Durch diese Aneignung wird die Komposition vom überwältigenden Pathos des großen Orchesterwerks befreit und sein vielschichtiges Potential freigelegt. Das Solistenensemble Kaleidoskop schafft damit erneut Musiktheater, das Hörgewohnheiten verschiebt und die Körperlichkeit der Musik sowie der Musikmachenden selbst in den Mittelpunkt stellt.

In „Beginn“, dem zweiten Teil dieses NEUN-Projekts, einer durch die Kulturstiftung des Bundes geförderte Doppelpass-Kooperation zwischen dem Berliner Solistenensemble Kaleidoskop, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Staatsoper Hannover, wird ein weiteres Monument der Orchesterliteratur neu bearbeitet: Die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Die Premiere findet im Herbst 2021 statt.

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Veranstalter

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

Vorverkauf

Total: XX.XX CHF

Ausverkauft

Infos

Ort:

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Straße 56, Dresden, DE

Veranstalter

Abschied (Uraufführung) | 02.10.2020 wird organisiert durch:

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste