Apr

17

Samstag

Hanna Roeckle

Hanna Roeckle Galerie La Ligne Tickets
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Galerie La Ligne, Zürich, CH
Hanna Roeckles Werke pendeln zwischen Malerei und Skulptur. Ihre plastischen Arbeiten basieren auf räumlichen Strukturen und seriellen Systemen, deren konstruktive Klarheit in einen vielstimmigen Dialog mit sinnlichen Farbverläufen und Farbkombinationen tritt.

Kunst und Forschung verschmelzen: Die Künstlerin bezieht gezielt Themen aus Geometrie und Physik, Systemtheorie, Kultur-, Design- und Architekturgeschichte in ihre Konzepte ein.
Für den Außenraum des Haus für Kunst Uri hat sie eine Skulptur entwickelt, die kongenial auf einen Polyeder antwortet, den Albrecht Dürer in seinem rätselhaften Kupferstich Melencolia I (1514) darstellte. Mit kristallinen Kanten, die sich im Farbenspiel aufzulösen scheinen, ist Roeckles Polyeder eine logische Fortentwicklung ihres Schaffens. Die mit Carlack monochrom gespritzte Oberfläche wechselt je nach Standort und Blickwinkel von Blaugrün-Violett in fließendes warmes Rot.

Der Faszination dieses Körpers Rechnung tragend, entstehen in der Folge Editionen von Polyedern in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen. Die Arbeiten Gemini und Aquarius spielen ebenso wie Fluorit und Pyrit mit den Brechungen des Lichts und bieten mit dem Wechsel des Blickwinkels ein...

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Hanna Roeckles Werke pendeln zwischen Malerei und Skulptur. Ihre plastischen Arbeiten basieren auf räumlichen Strukturen und seriellen Systemen, deren konstruktive Klarheit in einen vielstimmigen Dialog mit sinnlichen Farbverläufen und Farbkombinationen tritt.

Kunst und Forschung verschmelzen: Die Künstlerin bezieht gezielt Themen aus Geometrie und Physik, Systemtheorie, Kultur-, Design- und Architekturgeschichte in ihre Konzepte ein.
Für den Außenraum des Haus für Kunst Uri hat sie eine Skulptur entwickelt, die kongenial auf einen Polyeder antwortet, den Albrecht Dürer in seinem rätselhaften Kupferstich Melencolia I (1514) darstellte. Mit kristallinen Kanten, die sich im Farbenspiel aufzulösen scheinen, ist Roeckles Polyeder eine logische Fortentwicklung ihres Schaffens. Die mit Carlack monochrom gespritzte Oberfläche wechselt je nach Standort und Blickwinkel von Blaugrün-Violett in fließendes warmes Rot.

Der Faszination dieses Körpers Rechnung tragend, entstehen in der Folge Editionen von Polyedern in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen. Die Arbeiten Gemini und Aquarius spielen ebenso wie Fluorit und Pyrit mit den Brechungen des Lichts und bieten mit dem Wechsel des Blickwinkels ein feines Spiel der Farben. Die Verwendung neuer Materialien transportiert die historische Faszination in die Gegenwart.

Inzwischen entwickelt Hanna Roeckle diese Werkgruppe weiter, indem sie – in diesem Punkt wiederum ihrer künstlerischen Praxis entsprechend – die Möglichkeiten des geometrischen Körpers auf allen Ebenen auszuloten sucht. Dabei bilden Horizontale und Vertikale, Fläche, Linie und Volumen die tragenden Rollen der künstlerischen Dramaturgie. Konsequenterweise nehmen die Werke stets auch Bezug zum Raum, zu der sie umgebenden Architektur und zur menschlichen Gestalt, die in dieses Koordinatensystem eingeschrieben ist. So entstehen in jüngster Zeit Stelen, wiederum in unterschiedlichen Grössen und Farben, aus einer Staffelung liegender Polyeder, die vertikal ins Unendliche weitergedacht werden könnte.

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Ort:

Galerie La Ligne, Heinrichstrasse 237, Zürich, CH