«Die Basler Malerin Emilie Linder»
Freitag, 6. November 2026, 18:00 Uhr
Druckereihalle - Kultur im Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 19-21, 4056 Basel
Beschreibung
Buchvernissage mit Patrick Braun und Heinrich Thommen
Mit etwa 16 Jahren entschied sich die wohlhabende Basler Kaufmannstochter Emilie Linder (1797–1867), als ehelose Historienmalerin ihren protestantischen Glauben zu bezeugen. Ihre Ausbildung zur Malerin führte sie nach München, wo sie im Umfeld von Peter Cornelius bald Kontakte zu Wissenschaftlern, Philosophen, Künstlern und Theologen knüpfte. Ihr Haus wurde zu einem Ort geistigen und künstlerischen Austauschs. 1833 begegnete sie Clemens Brentano, der sich in sie verliebte und dem sie eine Freundin wurde. Nach seinem Tod konvertierte sie 1843 zum Katholizismus, unbeirrbar sowohl im eigenen, religiös geprägten Schaffen als auch in der Förderung von Malern und Malerinnen.
Emilie Linders Leben eröffnet einen faszinierenden Einblick, wie es ihr als Malerin und Mäzenin gelang, den männlich dominierten, religiösen Kunstbetrieb ihrer Zeit mitzugestalten.
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Patrick Braun, promovierter Historiker, studierte in Fribourg Geschichte und Germanistik. Er war von 1977 bis 2007 Redaktor des Handbuchs Helvetia Sacra, das die Geschichte der Bistümer und Klöster in der Schweiz beschreibt. Zudem war er Mitorganisator des Basler Linder-Kolloqiums von 2011.
Heinrich Thommen, promovierter Jurist, war als Primarlehrer, Jurist, Entwicklungshelfer und Pflegehelfer tätig. Er gründete die «Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts» in Olten und publizierte über Ludwig Vogel, Franz Pforr und Friedrich Overbeck sowie über Haiti.
Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@schwabe.ch
Weitere Informationen: Schwabe Verlag
Location: Druckereihalle - Kultur im Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 19-21, Basel, CH
Veranstalter:in: Patrick Braun, Heinrich Thommen
Patrick Braun, Heinrich Thommen
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