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Gibt 's was zu feiern? Schön wär 's. Wäre schön, wenn das Leben der Menschen ein zu feierndes wäre; und die »Arbeit« der Menschen eine zu feiernde; und das Einkommen eines, von dem sich schön feiern ließe... »Wo ist das Problem« grinsen die einen. »Schön wär 's« stöhnen andere. Und fragen gleich mal weiter.

Muss das sein: Eine Gesellschaft von Gewinnern und Verlierern? In der die Angst umgeht? Ist das alternativlos? Sinnvoll? Vernünftig? Wozu haben wir Sinne und Vernunft? Nebenbei: Was für ein Menschenbild liegt der so genannten Leistungsgesellschaft eigentlich zugrunde? Ist Wettbewerb Schicksal? »Menschlich«? Männlich? Ist das Leben ein Fußballspiel (wobei: da werden Fouls immerhin [meistens] geahndet)? Und: Brauchen Mensch und Erde Herrschaft?

Fragen über Fragen.

Die wichtigste: Wie wollen wir leben – jenseits dessen, was andere uns zumuten nahelegen?

Die Erwerbsarbeit hat eine steile Karriere hingelegt: Von den Zeiten im 18./19. Jahrhundert, als eine enteignete und in die Städte getriebene Landbevölkerung in die Fabriken buchstäblich hineingefoltert wurde, bis in unsere Tage, wo der Verlust des Arbeitsplatzes

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Gibt 's was zu feiern? Schön wär 's. Wäre schön, wenn das Leben der Menschen ein zu feierndes wäre; und die »Arbeit« der Menschen eine zu feiernde; und das Einkommen eines, von dem sich schön feiern ließe... »Wo ist das Problem« grinsen die einen. »Schön wär 's« stöhnen andere. Und fragen gleich mal weiter.

Muss das sein: Eine Gesellschaft von Gewinnern und Verlierern? In der die Angst umgeht? Ist das alternativlos? Sinnvoll? Vernünftig? Wozu haben wir Sinne und Vernunft? Nebenbei: Was für ein Menschenbild liegt der so genannten Leistungsgesellschaft eigentlich zugrunde? Ist Wettbewerb Schicksal? »Menschlich«? Männlich? Ist das Leben ein Fußballspiel (wobei: da werden Fouls immerhin [meistens] geahndet)? Und: Brauchen Mensch und Erde Herrschaft?

Fragen über Fragen.

Die wichtigste: Wie wollen wir leben – jenseits dessen, was andere uns zumuten nahelegen?

Die Erwerbsarbeit hat eine steile Karriere hingelegt: Von den Zeiten im 18./19. Jahrhundert, als eine enteignete und in die Städte getriebene Landbevölkerung in die Fabriken buchstäblich hineingefoltert wurde, bis in unsere Tage, wo der Verlust des Arbeitsplatzes die soziale Todesstrafe bedeutet.

Die Dämmerung habe eingesetzt, munkeln manche. Die der »Arbeitsgesellschaft«. Die »Nehmer« der Arbeit würden vermehrt »freigesetzt«; womit sie als Konsumenten all der wundervollen Produkte flach fielen, die da täglich auf die Märkte geworfen würden; was weitere Freisetzungen zur Folge hätte...

Höchste Zeit sich Gedanken zu machen. Taten wir. Das Ergebnis lassen wir in einem bunten Mix theatralisch »Revue« passieren. Erschröckliche Moritaten, Lieder, Sketche – Spaßiges, Trauriges, Gepfeffertes, Absurdes.

Noch dazu 15 Jahre Agenda 2010 – das muss einfach gefeiert werden! Nicht zu vergessen 200 Jahre Karl Marx... Ausrufezeichen.

mit

Maria Maschenka | Philipp Weiche

Stefanie Dischinger | Selina Rochelle Lembert

Klangkonzept und Livesound Kai Taschner

Regie Andreas Seyferth

Texte/Dramaturgie Margrit Carls

Bühne/Videos Peter Schultze

Kostüme Johannes Schrödl

Lichtdesign Jo Hübner

Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

Motiv + Flyer Martina Körner

 

Keine Vorstellung am 13. Oktober

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Veranstalter

theater VIEL LÄRM UM NICHTS

Vorverkauf

Infos

Ort:

theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik, DE

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