Alles beginnt mit einem vierjährigen Buben aus Coburg, der nicht weiss, dass er Eltern hat – bis er eines Tages mit der Eisenbahn in Lindau ankommt. Ein fremder Mann holt ihn ab und begleitet ihn in ein Haus ans Bett einer gelähmten Frau. Er ist sein Vater, sie ist seine Mutter. Was macht uns zu dem Menschen, der wir sind? In seinem neuen Roman nimmt uns Michael Köhlmeier mit auf eine Reise durch die eigene Familiengeschichte.
Michael Köhlmeier im Gespräch mit Manfred Papst.
Präsentiert von: Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems / Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen u. a. die Romane »Abendland« (2007), »Zwei Herren am Strand« (2014), »Matou« (2021), »Frankie« (2023), »Das Philosophenschiff« (2024) und »Die Verdorbenen« (2025), außerdem Gedichtbände«, »Die Märchen« (mit Bildern von Nikolaus Heidelbach, 2019) sowie die Essaybände »Das Schöne. 59 Begeisterungen« (2023)« und »Das Gute. 53 Zuneigungen« (2025). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet. Bild: Andreas Hassiepen