Guido Nussbaum spricht mit Tanja Bykova und Susan Fankhauser über die aktuell gezeigten Werke.
Die ausgestellten Werke, grossformatige Zeichnungen von Tanja Bykova sowie Objekte und
akustische Installationen von Susan Fankhauser, treten in einen offenen, assoziativen Dialog.
Der Ausstellungsraum erscheint als ein Ort des Rückzugs, der zugleich Schutz und Geheimnis birgt.
Im Zentrum hängt ein tentakelartiges Gebilde, das akustische Signale und deren Echo aus einem
unbekannten Raum in die Ausstellung sendet. Begleitet werden diese Klänge von einem stetigen
Knistern und Rauschen. Diese Geräusche könnten ebenso als Nachhall aus den «offenen» Räumen
der gezeichneten Landschaften verstanden werden, oder als Echo aus dem Tunnel des Regent’s
Canal.
Lauschen und stille Narration verbinden die Werke der beiden Künstlerinnen. Es geht dabei weniger
um eine konkrete Aussage als vielmehr um einen Zustand: ein Innehalten zwischen Halt und
Auflösung.
Die archaischen, menschenleeren Landschaftszeichnungen von Tanja öffnen sich dem Unbekannten.
Sie lassen Raum für silberglänzende Wesen mit ungelenken Beinen - Objekte von Susan. Die
knorrigen, organischen Formen der Zeichnungen stellen zugleich eine leise Verbindung zu diesen
Objekten her.
Motive kehren wieder, verschieben sich, spiegeln
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Guido Nussbaum spricht mit Tanja Bykova und Susan Fankhauser über die aktuell gezeigten Werke.
Die ausgestellten Werke, grossformatige Zeichnungen von Tanja Bykova sowie Objekte und
akustische Installationen von Susan Fankhauser, treten in einen offenen, assoziativen Dialog.
Der Ausstellungsraum erscheint als ein Ort des Rückzugs, der zugleich Schutz und Geheimnis birgt.
Im Zentrum hängt ein tentakelartiges Gebilde, das akustische Signale und deren Echo aus einem
unbekannten Raum in die Ausstellung sendet. Begleitet werden diese Klänge von einem stetigen
Knistern und Rauschen. Diese Geräusche könnten ebenso als Nachhall aus den «offenen» Räumen
der gezeichneten Landschaften verstanden werden, oder als Echo aus dem Tunnel des Regent’s
Canal.
Lauschen und stille Narration verbinden die Werke der beiden Künstlerinnen. Es geht dabei weniger
um eine konkrete Aussage als vielmehr um einen Zustand: ein Innehalten zwischen Halt und
Auflösung.
Die archaischen, menschenleeren Landschaftszeichnungen von Tanja öffnen sich dem Unbekannten.
Sie lassen Raum für silberglänzende Wesen mit ungelenken Beinen - Objekte von Susan. Die
knorrigen, organischen Formen der Zeichnungen stellen zugleich eine leise Verbindung zu diesen
Objekten her.
Motive kehren wieder, verschieben sich, spiegeln sich im Wasser und in der Erinnerung. Reflexionen
überlagern sich und verdichten sich zu einem fliessenden Nachhall.
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