Galerie Pellegrini, Murten | 5. – 27. September 2026
Die international ausgezeichnete Schweizer Papierkünstlerin Gaby Studer kehrt in diesem
Herbst bereits zum dritten Mal in die Galerie Pellegrini nach Murten zurück – mit einer
Ausstellung, die zwei Welten verbindet: das Licht und die Weite des Atlantiks und die stille
Schönheit der Schweizer Seenlandschaft.
Meer Seen – der Titel ist ein bewusstes Wortspiel. Er spiegelt die Lebenswirklichkeit der
Künstlerin, die seit zwei Jahren in der Algarve in Portugal lebt und arbeitet, und ist
gleichzeitig eine Einladung: mehr zu sehen, genauer hinzuschauen, sich von der
Reduktion auf Schwarz und Weiss berühren zu lassen.
Gaby Studers Arbeiten brechen mit der gängigen Vorstellung des Scherenschnitts. Wo
viele an Alpaufzüge, schwarze Silhouetten und symmetrische Muster denken, schafft sie
etwas grundlegend Anderes: filigrane, detailreiche Naturdarstellungen von
ausserordentlicher Tiefe und Präzision. Ihr kreativer Prozess beginnt mit einer Zeichnung,
die sie auf ein spezielles, robustes und dennoch hauchdünnes Scherenschnittpapier
überträgt. Statt Schere und Falttechnik arbeitet sie mit dem Skalpell und dem
sogenannten «offenen Schnitt» – eine Methode, die es ihr erlaubt, selbst die zartesten
Strukturen stabil darzustellen. Bäume,
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Galerie Pellegrini, Murten | 5. – 27. September 2026
Die international ausgezeichnete Schweizer Papierkünstlerin Gaby Studer kehrt in diesem
Herbst bereits zum dritten Mal in die Galerie Pellegrini nach Murten zurück – mit einer
Ausstellung, die zwei Welten verbindet: das Licht und die Weite des Atlantiks und die stille
Schönheit der Schweizer Seenlandschaft.
Meer Seen – der Titel ist ein bewusstes Wortspiel. Er spiegelt die Lebenswirklichkeit der
Künstlerin, die seit zwei Jahren in der Algarve in Portugal lebt und arbeitet, und ist
gleichzeitig eine Einladung: mehr zu sehen, genauer hinzuschauen, sich von der
Reduktion auf Schwarz und Weiss berühren zu lassen.
Gaby Studers Arbeiten brechen mit der gängigen Vorstellung des Scherenschnitts. Wo
viele an Alpaufzüge, schwarze Silhouetten und symmetrische Muster denken, schafft sie
etwas grundlegend Anderes: filigrane, detailreiche Naturdarstellungen von
ausserordentlicher Tiefe und Präzision. Ihr kreativer Prozess beginnt mit einer Zeichnung,
die sie auf ein spezielles, robustes und dennoch hauchdünnes Scherenschnittpapier
überträgt. Statt Schere und Falttechnik arbeitet sie mit dem Skalpell und dem
sogenannten «offenen Schnitt» – eine Methode, die es ihr erlaubt, selbst die zartesten
Strukturen stabil darzustellen. Bäume, Pusteblumen, Küstenlinien – in jedem Schnitt
widmet sie der Natur eine eigene Hommage und lädt den Betrachter ein, ihre Feinheiten
neu zu entdecken.
Für ihre mittlerweile dritte Einzelausstellung in der Galerie Pellegrini schöpft Gaby Studer
aus beiden Welten, in denen sie lebt: Die Olivenbäume und Korkeichen, die markante
Küstenlinie und die Brandung des Atlantiks der Algarve treffen auf die stille
Seenlandschaft der Schweiz. Jedes Werk ist ein Unikat, entstanden in hunderten von
Stunden konzentrierter, meditativer Arbeit – meisterhaft reduziert auf Schwarz und Weiss.
Gaby Studer gehört zu den renommiertesten Papierkünstlerinnen Europas. Ihre Werke
wurden an bedeutenden internationalen Ausstellungen gezeigt und vielfach
ausgezeichnet: 2023 war sie Finalistin des prestigeträchtigen Arte Laguna Prize im
Arsenale di Venezia – einem Wettbewerb mit über 20'000 teilnehmenden Künstlerinnen
und Künstlern. Am Salon des Beaux Arts erhielt sie gleich dreimal Auszeichnungen,
darunter 2022 im Pariser Sénat den Prix Eugène Boudin und den Prix Caractères, sowie
2019 am Carrousel du Louvre die Médaille de Bronze. An der 10. Triennale Internationale
du Papier in Charmey gewann sie sowohl den Prix du Public als auch den 3. Jurypreis.
Ein ganz besonderes Erlebnis bietet die Ausstellung in Murten durch das offene Atelier:
Gaby Studer ist während der gesamten Ausstellungsdauer persönlich anwesend und
arbeitet live vor den Augen der Besucherinnen und Besucher – täglich von 11.00 bis
18.00 Uhr, einzige Ausnahme sind die Montage. Eine seltene Gelegenheit, einer
Künstlerin hautnah zuzuschauen, wie mit Skalpell und höchster Präzision aus einem einzigen Blatt Papier atemberaubende Welten entstehen. Ein unvergessliches
Erlebnis für Kunstliebhaber, Neugierige und Touristen gleichermassen.
Parallel zur Ausstellung in Murten ist eines der Werke von Gaby Studer auch in der
Charmey Paper Art im Musée de Charmey zu sehen – einem der bedeutendsten
internationalen Festivals für Papierkunst, das vom 28. Juni 2026 bis 10. Januar 2027
dauert. Wer die Drei-Seen-Region besucht, hat damit die einmalige Gelegenheit, diese
aussergewöhnliche Künstlerin gleich an zwei Orten in der Region zu entdecken – Murten
und Charmey liegen nur eine knappe halbe Stunde voneinander entfernt.
Murten im September – die malerische Altstadt, die Drei-Seen-Region und das
wiederholte Gastspiel einer der renommiertesten Papierkünstlerinnen. Ein Besuch in der
Galerie Pellegrini lohnt sich!
VERANSTALTUNGSDETAILS
Vernissage: Samstag, 5. September 2026 – Die Künstlerin ist anwesend.
Öffnungszeiten: 5. – 27. September 2026 - Die Künstlerin ist anwesend.
Dienstag bis Sonntag, 11.00 – 18.00 Uhr | Montag geschlossen
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