févr.

21

samedi

Vernissage Hans Häfliger

Vernissage Hans Häfliger Kellergalerie Schloss Dottenwil,   17.00 Uhr, Dottenwil 661, 9300 Wittenbach Billets

Credits: IG Dottenwil

Landschaftsbilder

Ein Foto hält den letzten Moment fest – als Gedächtnis von Augenblick, Erinnerung und Vorstellung, wie ein kurzes Innehalten vor dem Weiterblättern ins Kommende.

Hans Häfliger, Bildender Künstler zeigt in der Ausstellung Fotoarbeiten.

Das fertige Foto ist ein letzter Augenblick, von unzähligen Augenblicken davor. Gedächtnis des Augenblicks, der Erinnerung und der Vorstellung, wie ein Aufhalten am Blattrand einer geschriebenen, gelesenen Seite, bevor man zur nächsten Seite blättert. Dazwischen liegt der Augenblick der Erinnerung ans Gesehene und die Vorstellung der Folgeseiten.

Das Bild, hier das Foto, ist also eine Verkettung von vielen Augenblicken von da draussen, von der Landschaft. Dort draussen ist die Landschaft, in der man spazieren gegangen ist. Vor Alpen Landschaft. Im Gehen schauen. Eine Blüte, eine fallende Blüte, die der Blick festhält und bereits das andere sucht, ruhelos wandert, schweift. Ein Licht, das den Baum streichelt, ein Gewölk am Himmel, in der Ferne das Rumoren einer Arbeit, man sieht jenes und nicht dieses, die Sehnsucht nach dort, es könnte Herbstlicht sein....

All das wird im Vorfeld des Bildes aufgesogen.

Die Nachschau bleibt haften. Das kann dauern, manchmal rund um die Uhr und auch länger.

Sogar über Jahre hinweg und kehrt wieder

...

afficher plus

Landschaftsbilder

Ein Foto hält den letzten Moment fest – als Gedächtnis von Augenblick, Erinnerung und Vorstellung, wie ein kurzes Innehalten vor dem Weiterblättern ins Kommende.

Hans Häfliger, Bildender Künstler zeigt in der Ausstellung Fotoarbeiten.

Das fertige Foto ist ein letzter Augenblick, von unzähligen Augenblicken davor. Gedächtnis des Augenblicks, der Erinnerung und der Vorstellung, wie ein Aufhalten am Blattrand einer geschriebenen, gelesenen Seite, bevor man zur nächsten Seite blättert. Dazwischen liegt der Augenblick der Erinnerung ans Gesehene und die Vorstellung der Folgeseiten.

Das Bild, hier das Foto, ist also eine Verkettung von vielen Augenblicken von da draussen, von der Landschaft. Dort draussen ist die Landschaft, in der man spazieren gegangen ist. Vor Alpen Landschaft. Im Gehen schauen. Eine Blüte, eine fallende Blüte, die der Blick festhält und bereits das andere sucht, ruhelos wandert, schweift. Ein Licht, das den Baum streichelt, ein Gewölk am Himmel, in der Ferne das Rumoren einer Arbeit, man sieht jenes und nicht dieses, die Sehnsucht nach dort, es könnte Herbstlicht sein....

All das wird im Vorfeld des Bildes aufgesogen.

Die Nachschau bleibt haften. Das kann dauern, manchmal rund um die Uhr und auch länger.

Sogar über Jahre hinweg und kehrt wieder zurück zu jenem Augenblick des Impacts mit seinen Folgen und Handlungen.

Am Bild werden dann das Sehen und Denken der Arbeit sichtbar gemacht, auch Arbeit am Gefühl und an der Empfindung. Eine Arbeit vor und nach dem Wort, am Blattrand eben. Dort wo das Papier ab-gegriffen ist vom Blättern, wo Randnotizen entstehen und Gedanken, Vorstellungen, Mutmassungen, Befindlichkeiten zurückdrängen ins Innere der Seite, um Bild zu werden.

afficher moins

Organisateur

IG Schloss Dottenwil

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Kellergalerie Schloss Dottenwil, 17.00 Uhr, Dottenwil 661, Wittenbach, CH

Liens vers l'événement