Immer mal wieder kommt es vor, dass man auf Plakaten, Flyern und auf Social Media Konzertprogrammen von Werken der Romantik fürs Cello mit Klavier begegnet, aber äusserst selten läuft einem ein Programm mit ausgesuchten Sonaten des Barocks für Cello und Continuo über den Weg. Genau das wollen wir mit diesem Programm ändern.
In diesem Konzert begeben wir uns auf eine Reise von Italien Ende des 17. Jahrhunderts über Frankreich nach Deutschland ins 18. Jahrhundert und präsentieren sechs der hervorragendsten und schönsten Sonaten für Violoncello und Basso Continuo, welche die Epoche des Barocks zu bieten hat.
Das Publikum begibt sich an diesem besonderen Wendepunkt der Musikgeschichte zusammen mit den Musikern auf den Weg des Cellos vom Bass- zum bis heute geliebten und geschätzten Soloinstrument. Es treten unter den bekannteren Komponisten wie Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann auch unbekanntere wie Domenico Gabrielli, Joseph Bodin de Boismortier, Jean-Baptiste Barrière und Francesco Geminiani hervor.
Dass Domenico Gabrielli zu Beginn kommt, versteht sich von selbst. Seine Ricercare und Sonaten für Cello und Continuo läuten die Geburt des Cellos als eigenständiges Soloinstrument ein. Ausserdem ist eine Sonate von Vivaldi ein absolutes Muss, da dieser fürs Cello eine Masse
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Immer mal wieder kommt es vor, dass man auf Plakaten, Flyern und auf Social Media Konzertprogrammen von Werken der Romantik fürs Cello mit Klavier begegnet, aber äusserst selten läuft einem ein Programm mit ausgesuchten Sonaten des Barocks für Cello und Continuo über den Weg. Genau das wollen wir mit diesem Programm ändern.
In diesem Konzert begeben wir uns auf eine Reise von Italien Ende des 17. Jahrhunderts über Frankreich nach Deutschland ins 18. Jahrhundert und präsentieren sechs der hervorragendsten und schönsten Sonaten für Violoncello und Basso Continuo, welche die Epoche des Barocks zu bieten hat.
Das Publikum begibt sich an diesem besonderen Wendepunkt der Musikgeschichte zusammen mit den Musikern auf den Weg des Cellos vom Bass- zum bis heute geliebten und geschätzten Soloinstrument. Es treten unter den bekannteren Komponisten wie Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann auch unbekanntere wie Domenico Gabrielli, Joseph Bodin de Boismortier, Jean-Baptiste Barrière und Francesco Geminiani hervor.
Dass Domenico Gabrielli zu Beginn kommt, versteht sich von selbst. Seine Ricercare und Sonaten für Cello und Continuo läuten die Geburt des Cellos als eigenständiges Soloinstrument ein. Ausserdem ist eine Sonate von Vivaldi ein absolutes Muss, da dieser fürs Cello eine Masse an Werken, wie die neun Sonaten und 27 Solo-Konzerte zeigen, geschrieben hat. Im Gegensatz dazu steht ganz zum Schluss Telemann, der uns nur diese einzelne, dafür umso schönere Sonate hinterliess. Im Zentrum stehen die Franzosen Boismortier und Barrière, zwei grosse französische Namen fürs Cello. Mit Boismortier haben wir zwar einen weniger bekannten, aber dafür nicht weniger begabten Komponisten dabei und Barrières Cello Sonaten sind der Beweis dafür, dass bereits im 18. Jahrhundert versucht wurde, das Cello technisch an seine absoluten Grenzen zu treiben, ohne die musikalische Qualität zu vernachlässigen. Nicht ohne Grund sind seine Sonaten etwas vom anspruchsvollsten, was das Cellorepertoire zu bieten hat. In der zweiten Hälfte spielen wir die berühmte d-Moll Sonate von Francesco Geminiani, einem Musiker dessen Modulatorik damals als bahnbrechend galt. Er hat in Italien gelernt, in London mit Händel gespielt, in Irland erfolgreiche Konzertreisen abgehalten und liess sich schlussendlich, nach einem Aufenthalt in Paris, 1732 in Dublin nieder.
CHF 30.00
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