Abokonzert des Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini.
Programm:
Joseph Haydn (1732 – 1809): Sinfonie Nr. 14 in A-Dur, Hob. I/14
Sinfonie Nr. 88 in G-Dur, HOB. I/88
Sinfonie Nr. 89 in F-Dur, HOB. I/89
Anton Kraft (1749 – 1820): Gran Duo concertante für Violine und Violoncello in d-Moll, op. 3, Nr. 1
Joseph Haydns Beziehung zu den ihm unterstellten Mitgliedern der esterházyschen Hofkapelle war von Kollegialität, Vertrauen und nicht zuletzt auch wahrer Freundschaft geprägt. Wie sich dies in seiner Musik – etwa in diversen mit «Solo» gekennzeichneten Passagen seiner Sinfonien – äusserte, wie Freundschaften gepflegt aber auch wie Vertrauen gebrochen wurde, davon erzählt das 26. Projekt von Haydn2032, das die Musiker Anton Kraft und Johann Tost in den Mittelpunkt stellt.
Nach Joseph Weigl und Franz Xaver Hammer war Kraft von 1778 bis 1790 (erster) Cellist und sogar Kompositionsschüler Haydns, der für diesen wiederum sein zweites Cellokonzert komponierte und als Taufpate mehrerer Kinder des Musikers diente. Tost hingegen war von 1783 bis 1788 Stimmführer der zweiten Violinen und hatte bereits 1787 begonnen, mit Werken von Haydn Handel zu treiben, wobei er bald ausgesprochen zweifelhafte Geschäftspraktiken an den Tag legte. So gab Tost etwa bei Haydn sechs
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Abokonzert des Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini.
Programm:
Joseph Haydn (1732 – 1809): Sinfonie Nr. 14 in A-Dur, Hob. I/14
Sinfonie Nr. 88 in G-Dur, HOB. I/88
Sinfonie Nr. 89 in F-Dur, HOB. I/89
Anton Kraft (1749 – 1820): Gran Duo concertante für Violine und Violoncello in d-Moll, op. 3, Nr. 1
Joseph Haydns Beziehung zu den ihm unterstellten Mitgliedern der esterházyschen Hofkapelle war von Kollegialität, Vertrauen und nicht zuletzt auch wahrer Freundschaft geprägt. Wie sich dies in seiner Musik – etwa in diversen mit «Solo» gekennzeichneten Passagen seiner Sinfonien – äusserte, wie Freundschaften gepflegt aber auch wie Vertrauen gebrochen wurde, davon erzählt das 26. Projekt von Haydn2032, das die Musiker Anton Kraft und Johann Tost in den Mittelpunkt stellt.
Nach Joseph Weigl und Franz Xaver Hammer war Kraft von 1778 bis 1790 (erster) Cellist und sogar Kompositionsschüler Haydns, der für diesen wiederum sein zweites Cellokonzert komponierte und als Taufpate mehrerer Kinder des Musikers diente. Tost hingegen war von 1783 bis 1788 Stimmführer der zweiten Violinen und hatte bereits 1787 begonnen, mit Werken von Haydn Handel zu treiben, wobei er bald ausgesprochen zweifelhafte Geschäftspraktiken an den Tag legte. So gab Tost etwa bei Haydn sechs Sinfonien in Auftrag, von denen der Meister aber nur zwei zu Papier brachte, nachdem ihm sein Geschäftspartner offenbar einen beträchtlichen Teil der vereinbarten Vorauszahlung schuldig geblieben war: die Sinfonien Nr. 88 und 89.
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