Die Petite Suite Gauloise für Bläsernonett von Théodore Gouvy wurde 1888 komponiert, jedoch erst nach seinem Tod veröffentlicht. Nur drei Jahre nach Charles Gounods Petite Symphonie für dieselbe Besetzung entstanden – Gounods Bläsernonett war von Paul Taffanel, dem Gründer des berühmten Bläserensembles Société à des Instruments à Vent, in Auftrag gegeben worden – liegt die Vermutung nahe, dass Taffanel auch an Gouvy mit der Bitte um ein ähnliches Werk herangetreten sein könnte. Die Suite Gauloise besteht aus vier kurzen Sätzen mit Titeln, die an barocke Suiten erinnern. Sie beginnt mit einer langsamen, düsteren Einleitung, auf die ein eher entschlossen wirkendes, würdiges Menuett folgt. Der zweite Satz, Aubade, ist eine sanfte, feierliche Prozession. Darauf folgt die Ronde de nuit, die mit einem Hornsignal einsetzt, und dann Tanz der Nacht: Zunächst etwas unheimlich, hellt sich die Stimmung auf und wird lebhafter. Das Finale Tambourin ist schwungvoll, hell und verspielt. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires. Georges Bizets Oper erzählt die tragische Geschichte der leidenschaftlichen Zigeunerin Carmen in Sevilla, die den Soldaten Don José verführt und in den Wahnsinn treibt. José verlässt für sie seine Verlobte...
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Die Petite Suite Gauloise für Bläsernonett von Théodore Gouvy wurde 1888 komponiert, jedoch erst nach seinem Tod veröffentlicht. Nur drei Jahre nach Charles Gounods Petite Symphonie für dieselbe Besetzung entstanden – Gounods Bläsernonett war von Paul Taffanel, dem Gründer des berühmten Bläserensembles Société à des Instruments à Vent, in Auftrag gegeben worden – liegt die Vermutung nahe, dass Taffanel auch an Gouvy mit der Bitte um ein ähnliches Werk herangetreten sein könnte. Die Suite Gauloise besteht aus vier kurzen Sätzen mit Titeln, die an barocke Suiten erinnern. Sie beginnt mit einer langsamen, düsteren Einleitung, auf die ein eher entschlossen wirkendes, würdiges Menuett folgt. Der zweite Satz, Aubade, ist eine sanfte, feierliche Prozession. Darauf folgt die Ronde de nuit, die mit einem Hornsignal einsetzt, und dann Tanz der Nacht: Zunächst etwas unheimlich, hellt sich die Stimmung auf und wird lebhafter. Das Finale Tambourin ist schwungvoll, hell und verspielt. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires. Georges Bizets Oper erzählt die tragische Geschichte der leidenschaftlichen Zigeunerin Carmen in Sevilla, die den Soldaten Don José verführt und in den Wahnsinn treibt. José verlässt für sie seine Verlobte Micaëla, desertiert und wird zum Schmuggler. Als Carmen sich dem Torero Escamillo zuwendet, ersticht der eifersüchtige José sie aus Besessenheit. Allein Carmens Charakter hätte schon einen Skandal ausgelöst. Hinzu kamen ihr gewaltsamer Tod, Bizets musikalische Neuerungen und die über dreistündige Aufführungsdauer der Oper ! All das war zu viel für das Pariser Publikum jener Zeit – das Bläserensemble Divent spielt sie aber in einer Taschenversion. Taschenoper in 75 Minuten: George Bizets «Carmen» als Harmoniemusik Auszüge aus Bizets Oper «Carmen» arrangiert für Bläsernonett von Andreas N. Tarkmann Libretto in Kurzfassung präsentiert von Gabriel Schwyter Théodore Gouvy: Petite Suite Gauloise George Bizet: Suite aus «Carmen» Solist: Janine Odermatt, Flöte Yoko Jinnai, Shoko Miyake, Oboen Urs Bamert, Gabriel Schwyter, Klarinetten und Bassklarinette Federico Loy, Katalin Cziegler, Fagotte Patrick Gasser, Kumiko Jöhl, Hörner
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