Julia Fischer Violine solo
Herbert Schuch Klavier
Adrien La Marca Viola
Programm
Niccolò Paganini (1782–1840)
Sonata per la Grand Viola
24 Capricen für Violine solo, op. 1
«Was Musik in einem auslöst, ist mit Worten nicht zu beschreiben.» - Benjamin Nyffenegger
Es sei Gewissheit, «dass der Mann, um so spielen zu können, seine Seele dem Teufel verkauft haben müsse» – so beschreibt Werner Fuld in seiner Paganini-Biografie jene schier unglaubliche Virtuosität, die Niccolò Paganini den Beinamen «Teufelsgeiger» einbrachte. Paganini faszinierte mit fast übernatürlicher Technik, die er in seinen 24 Capricen für Violine solo auf den Höhepunkt trieb: Jede Caprice ein eigenständiges Kleinod voller Esprit, Humor und opernhaftem Kantabile. Den gesamten Zyklus an einem einzigen Abend zu spielen, gilt bis heute als nahezu unmöglich – ein Wagnis, das nur wenige Geiger:innen eingegangen sind und dem sich angeblich nicht einmal Paganini selbst in dieser Form stellte.
Bevor sich Julia Fischer dieser aussergewöhnlichen Herausforderung stellt, erklingt die klangprächtige Sonata per la Grand Viola, interpretiert von Adrien La Marca. Im Gespräch mit Fränzi Frick werden zudem die technischen Extreme und die Mythen um Paganinis dämonisch
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Julia Fischer Violine solo
Herbert Schuch Klavier
Adrien La Marca Viola
Programm
Niccolò Paganini (1782–1840)
Sonata per la Grand Viola
24 Capricen für Violine solo, op. 1
«Was Musik in einem auslöst, ist mit Worten nicht zu beschreiben.» - Benjamin Nyffenegger
Es sei Gewissheit, «dass der Mann, um so spielen zu können, seine Seele dem Teufel verkauft haben müsse» – so beschreibt Werner Fuld in seiner Paganini-Biografie jene schier unglaubliche Virtuosität, die Niccolò Paganini den Beinamen «Teufelsgeiger» einbrachte. Paganini faszinierte mit fast übernatürlicher Technik, die er in seinen 24 Capricen für Violine solo auf den Höhepunkt trieb: Jede Caprice ein eigenständiges Kleinod voller Esprit, Humor und opernhaftem Kantabile. Den gesamten Zyklus an einem einzigen Abend zu spielen, gilt bis heute als nahezu unmöglich – ein Wagnis, das nur wenige Geiger:innen eingegangen sind und dem sich angeblich nicht einmal Paganini selbst in dieser Form stellte.
Bevor sich Julia Fischer dieser aussergewöhnlichen Herausforderung stellt, erklingt die klangprächtige Sonata per la Grand Viola, interpretiert von Adrien La Marca. Im Gespräch mit Fränzi Frick werden zudem die technischen Extreme und die Mythen um Paganinis dämonisch schillernde Virtuosität lebendig.
Vor dem Konzert: Kulinarik für das leibliche Wohl
Ab 17.00 Uhr laden wir Sie herzlich zu einem stimmungsvollen Apéro im Zelt hinter der Alten Kirche ein. Freuen Sie sich auf feine Häppchen, saisonale Spezialitäten und ein Glas in geselliger Runde. Eine separate Reservation ist erforderlich.
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