Die Gekreuzigte Liebe von G. Ph. Telemann -ein Passionsoratorium
In der Schweiz steht die Musik Telemanns, insbesondere die vokale Kirchenmusik (liturgisch
oder konzertant), noch wenig bis gar nicht auf den Konzertprogrammen. Dies zu ändern, hat sich
die 2015 gegründete Telemann-Gesellschaft Schweiz auf ihre Fahne geschrieben.
Telemanns Passionsoratorium «Die Gekreuzigte Liebe» basiert auf Texten von Johann Ulrich
König, die nicht den biblischen Ereignissen folgen, sondern in poetischen Bildern den Tod Jesu
und das menschliche Sterben betrachten. Im ersten Teil des Werks wird der Blick auf die
Verfehlungen der Menschen gerichtet, besonders stark zu sehen in den Rezitativen und Arien
des Petrus, der - zerknirscht über seine Sünde der Verleugnung - an dieser Tat beinahe
verzweifelt und sich in Selbstvorwürfen ergeht. Eingerahmt wird dieser Abschnitt von zwei für
Telemann und seine Zeit typischen allegorischen Figuren, der Andächtigen und der Gläubigen
Seele, die aus einer gewissen Distanz beobachten und kommentieren.
Zwei bewegende Chöre umschliessen den zweiten Teil, in dem das einzige unmittelbar erkennbare Bibelzitat erscheint
(Es ist vollbracht). Jesus selbst und die beiden allegorischen Figuren sehen in seinem Tod eine
Heilstat aus Liebe zu den
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Die Gekreuzigte Liebe von G. Ph. Telemann -ein Passionsoratorium
In der Schweiz steht die Musik Telemanns, insbesondere die vokale Kirchenmusik (liturgisch
oder konzertant), noch wenig bis gar nicht auf den Konzertprogrammen. Dies zu ändern, hat sich
die 2015 gegründete Telemann-Gesellschaft Schweiz auf ihre Fahne geschrieben.
Telemanns Passionsoratorium «Die Gekreuzigte Liebe» basiert auf Texten von Johann Ulrich
König, die nicht den biblischen Ereignissen folgen, sondern in poetischen Bildern den Tod Jesu
und das menschliche Sterben betrachten. Im ersten Teil des Werks wird der Blick auf die
Verfehlungen der Menschen gerichtet, besonders stark zu sehen in den Rezitativen und Arien
des Petrus, der - zerknirscht über seine Sünde der Verleugnung - an dieser Tat beinahe
verzweifelt und sich in Selbstvorwürfen ergeht. Eingerahmt wird dieser Abschnitt von zwei für
Telemann und seine Zeit typischen allegorischen Figuren, der Andächtigen und der Gläubigen
Seele, die aus einer gewissen Distanz beobachten und kommentieren.
Zwei bewegende Chöre umschliessen den zweiten Teil, in dem das einzige unmittelbar erkennbare Bibelzitat erscheint
(Es ist vollbracht). Jesus selbst und die beiden allegorischen Figuren sehen in seinem Tod eine
Heilstat aus Liebe zu den Menschen, während sich historische Personen aus dem direkten
Umfeld Jesu individuell betroffen zum Sterben Jesu äussern.
Eintritt frei, Kollekte
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