Idylle | Virtuosität | Moderne
Gabriela Montero gehört zu den eigenständigsten Pianistinnen unserer Zeit. Ihr Spiel verbindet technische Präzision mit einer seltenen Fähigkeit zur spontanen musikalischen Gestaltung. Ihre Improvisationen sind legendär. Im Zentrum dieses Abends zeigt sie genau diese Spannweite – im Dialog mit Simon Höfele und dem Zürcher Kammerorchester.
Das Programm ist bewusst kontrastreich angelegt. Ruth Gipps’ «Cringlemire Garden» eröffnet mit fein ausgewogener Farbigkeit für Streichorchester. Leoš Janáčeks «Idyll for Strings» knüpft daran an und entfaltet eine ruhige, von Volksmelodik geprägte Klangwelt. Nach der Pause verdichten sich die Perspektiven: Prokofjews «Visions fugitives» (in der Fassung von R. Barshai) erscheinen als prägnante Miniaturen von überraschender Klarheit und Schärfe. Den Höhepunkt bildet Schostakowitschs Konzert op. 35, ein Werk zwischen Ironie, Virtuosität und Ernst, in dem Klavier und Trompete (Simon Höfele) ein vielschichtiges musikalisches Gespräch führen.
Zum Abschluss öffnet Gabriela Montero den Raum für Improvisationen, die aus dem Moment entstehen und jeden Abend anders verlaufen. So geht das Konzert weit über die Interpretation von Partituren hinaus. Es entstehen Momente spontanen Hörens und gemeinschaftlichen
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Idylle | Virtuosität | Moderne
Gabriela Montero gehört zu den eigenständigsten Pianistinnen unserer Zeit. Ihr Spiel verbindet technische Präzision mit einer seltenen Fähigkeit zur spontanen musikalischen Gestaltung. Ihre Improvisationen sind legendär. Im Zentrum dieses Abends zeigt sie genau diese Spannweite – im Dialog mit Simon Höfele und dem Zürcher Kammerorchester.
Das Programm ist bewusst kontrastreich angelegt. Ruth Gipps’ «Cringlemire Garden» eröffnet mit fein ausgewogener Farbigkeit für Streichorchester. Leoš Janáčeks «Idyll for Strings» knüpft daran an und entfaltet eine ruhige, von Volksmelodik geprägte Klangwelt. Nach der Pause verdichten sich die Perspektiven: Prokofjews «Visions fugitives» (in der Fassung von R. Barshai) erscheinen als prägnante Miniaturen von überraschender Klarheit und Schärfe. Den Höhepunkt bildet Schostakowitschs Konzert op. 35, ein Werk zwischen Ironie, Virtuosität und Ernst, in dem Klavier und Trompete (Simon Höfele) ein vielschichtiges musikalisches Gespräch führen.
Zum Abschluss öffnet Gabriela Montero den Raum für Improvisationen, die aus dem Moment entstehen und jeden Abend anders verlaufen. So geht das Konzert weit über die Interpretation von Partituren hinaus. Es entstehen Momente spontanen Hörens und gemeinschaftlichen Miterlebens im Bann der einzigartigen Musikerin.
18:45 Uhr | Einführung
Dauer: ca. 120 Min. inkl. Pause
Alter: 6+
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