Yorck Kronenberg, Klavier
Christoph Seybold, Violine
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonata No. 1 in h-Moll, BWV 1014
Adagio – Allegro – Andante – Allegro
Sonata No. 3 in A-Dur, BWV 1015
Adagio dolce – Allegro – Andante un poco – presto
Sonata No. 4 in c-Moll, BWV 1017
Largo – Allegro – Adagio – Allegro
Sonata No. 6 in G-Dur, BWV 1019
Allegro -Largo – Allegro (Klavier solo) – Adagio – Allegro
Johann Sebastian Bach gilt als einer der größten Komponisten der Musikgeschichte, eine Figur, die in ihrer Bedeutung nur mit Menschen vergleichbar ist, die nicht nur eine Epoche, sondern eine ganze Kunstform, ja, eine Sprache geprägt haben: Shakespeare, Leonardo, Martin Luther. Er spricht durch seine Musik, ist uns vertraut, in seiner Größe aber auch unnahbar. In ihrer neuen Gesamtaufnahme der Sonaten für Violine und Klavier wagen Yorck Kronenberg und Christoph Seybold einen undogmatischen Blick in diese Welt der Töne, ganz dem architektonischen Genies Bachs und seiner emotionalen Weite verpflichtet.
Unterschiedliche musikalische und biografische Erfahrungen fließen ein in das Streben nach musikalischer Wahrheit, die die Tiefen der Seele auslotet und bei Bach gleichzeitig eine Distanz wahrt, als werde das Schicksal der Menschen aus der Weite des Kosmos
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Yorck Kronenberg, Klavier
Christoph Seybold, Violine
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonata No. 1 in h-Moll, BWV 1014
Adagio – Allegro – Andante – Allegro
Sonata No. 3 in A-Dur, BWV 1015
Adagio dolce – Allegro – Andante un poco – presto
Sonata No. 4 in c-Moll, BWV 1017
Largo – Allegro – Adagio – Allegro
Sonata No. 6 in G-Dur, BWV 1019
Allegro -Largo – Allegro (Klavier solo) – Adagio – Allegro
Johann Sebastian Bach gilt als einer der größten Komponisten der Musikgeschichte, eine Figur, die in ihrer Bedeutung nur mit Menschen vergleichbar ist, die nicht nur eine Epoche, sondern eine ganze Kunstform, ja, eine Sprache geprägt haben: Shakespeare, Leonardo, Martin Luther. Er spricht durch seine Musik, ist uns vertraut, in seiner Größe aber auch unnahbar. In ihrer neuen Gesamtaufnahme der Sonaten für Violine und Klavier wagen Yorck Kronenberg und Christoph Seybold einen undogmatischen Blick in diese Welt der Töne, ganz dem architektonischen Genies Bachs und seiner emotionalen Weite verpflichtet.
Unterschiedliche musikalische und biografische Erfahrungen fließen ein in das Streben nach musikalischer Wahrheit, die die Tiefen der Seele auslotet und bei Bach gleichzeitig eine Distanz wahrt, als werde das Schicksal der Menschen aus der Weite des Kosmos betrachtet. Geiger Christoph Seybold und Kronenberg am Klavier verstehen ihre Arbeit als Reise ins nach wie vor Unbekannte – vollzogen mit analytischem Blick, vorangetrieben von der Unberechenbarkeit der Intuition.
Die Spurensuche wird ergänzt durch kurze Lesungen aus Briefen Bachs.
Künstlergespräch um 16.15: Die beiden Musiker verraten, welche Erwartungen mit der Aufnahme aller Bachsonaten für Klavier/Violine erfüllt, welche enttäuscht wurden – und ob sich ihr Bild auf den Komponisten durch die gemeinsame Arbeit verändert hat.
Moderation: Christine Egerszegi, frühere Beiratspräsidentin des Künstlerhauses
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