Giacomo Puccini Drei Menuette ursprünglich für Streichquartett, in einer Fassung für Kammerorchester von Matthias Arter Pjotr Iljitsch Tschaikowski Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 Johannes Brahms Ungarische Tänze Fassung für Violoncello und Orchester von Anastasia Kobekina Johannes Brahms Serenade Nr. 2 in A-Dur op. 16 Der Abend eröffnet mit drei Menuetten von Giacomo Puccini – ursprünglich fürs Streichquartett gedacht, in der Orchesterfassung von Matthias Arter fein ausgeleuchtet. Aus dieser kammermusikalischen Geste wächst ein grossfor- matiger Dialog: Anastasia Kobekina, eine der gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation, führt durch Tschaikowskis Rokoko-Variationen mit leichter Hand, klarer Linie und spürbarer Spielfreude. Nach der Pause werfen Brahms’ Ungarische Tänze in einer von Kobekina ein- gerichteten Fassung für Violoncello und Orchester einen frischen Blick auf be- kannte Melodien. Zum Schluss entfaltet Brahms’ Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 ihren warmen, eigenständigen Klang: die besondere Besetzung ohne Violinen schafft Raum für leuchtende Holzbläserfarben, weite Bratschenbögen und ein samtiges Fundament der tiefen Streicher. Das Kammerorchester Basel steht für künstlerische Vielseitigkeit und stilbe- wusste Klangkultur – von historisch informiert bis...
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Giacomo Puccini Drei Menuette ursprünglich für Streichquartett, in einer Fassung für Kammerorchester von Matthias Arter Pjotr Iljitsch Tschaikowski Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 Johannes Brahms Ungarische Tänze Fassung für Violoncello und Orchester von Anastasia Kobekina Johannes Brahms Serenade Nr. 2 in A-Dur op. 16 Der Abend eröffnet mit drei Menuetten von Giacomo Puccini – ursprünglich fürs Streichquartett gedacht, in der Orchesterfassung von Matthias Arter fein ausgeleuchtet. Aus dieser kammermusikalischen Geste wächst ein grossfor- matiger Dialog: Anastasia Kobekina, eine der gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation, führt durch Tschaikowskis Rokoko-Variationen mit leichter Hand, klarer Linie und spürbarer Spielfreude. Nach der Pause werfen Brahms’ Ungarische Tänze in einer von Kobekina ein- gerichteten Fassung für Violoncello und Orchester einen frischen Blick auf be- kannte Melodien. Zum Schluss entfaltet Brahms’ Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 ihren warmen, eigenständigen Klang: die besondere Besetzung ohne Violinen schafft Raum für leuchtende Holzbläserfarben, weite Bratschenbögen und ein samtiges Fundament der tiefen Streicher. Das Kammerorchester Basel steht für künstlerische Vielseitigkeit und stilbe- wusste Klangkultur – von historisch informiert bis zeitgenössisch. Anastasia Kobekina, ausgezeichnet u. a. mit dem Leonard Bernstein Award 2024, verbin- det technische Brillanz mit neugieriger Musikalität. Ensemble: Kammerorchester Basel Solist: Anastasia Kobekina, Violoncello
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