Le Rex taufen ihr neues Album, also eigentlich 3 Alben in einem, 3 Stages. Manche müssen sich selbst Hausaufgaben geben, damit Ihnen nicht langweilig wird, so auch LE REX. Drei EPs haben sie gemacht, unter verschiedenen Vorzeichen, einmal geschrieben und bunt nachbearbeitet, einmal in einem Raum live gespielt und von ihm inspiriert, einmal vom Groove getrieben, auf Themen und Melodien verzichtend. Aber das ist nur das Gerüst, der Überbau, was man am Ende hört, ist Musik. Und je nachdem, welche Tür man aufmacht, welche EP man anspielt, hört man andere Facetten der Schweizer Tausendsassas und sieht andere Orte: Abdullah Ibrahims Sonnenuntergänge über Kapstadt, die von Henry Mancini instrumentierten Straßenkreuzungen aus Orson Welles’ „a touch of evil“, J Dillas Detroit, Kurt Weills Berlin. je nachdem wo man selbst gerade ist, hört man Fieber oder Aufbruch, Hoffnung oder Zerstörung.