Das Jazz Live Trio ist eine Gründung des Schweizer Radios SRF. Der dort wirkende Tonmeister und Pianist Klaus Koenig begleitete mit seinem Trio über weit über hundert Mal Solisten aus aller Welt in den «Jazz Live»-Konzerten aus dem Zürcher Radiostudio. Das Trio war in den 70er Jahren auch Ausgangspunkt der Gruppe Magog, die von Fachjournalisten als die führende Schweizer Band der 70er Jahre betrachtet wird. Begleitarbeit für Franco Ambrosetti ebenso wie für damalige Wahl-Europäer wie Johnny Griffin oder Lee Konitz, aber auch reine Trio-Arbeit vor allem in Italien fand 1997 ein abruptes Ende durch Ausbruch einer «fokalen Dystonie», die Klavierspielen nicht mehr erlaubte. 2013 erschien der Pianist nach langem Training mit einem neu besetzten Trio wie auch mit dem Quintett Seven Things wieder auf der Szene. Patrick Sommer und Andi Wettstein sind seitdem seine Triopartner.