Zum 5-jährigen Jubiläum erweitert der Verein KULTUR IM GRABEN sein Programm: Neben den beliebten Stubeten steht erstmals ein Konzert mit aktueller Schweizer Volksmusik auf dem Programm – hochkarätig besetzt mit dem Duo Evelyn & Kristina Brunner.
Vertrauter Klang inspiriert und überrascht
Die beiden Schwestern Evelyn & Kristina Brunner spielen seit frühester Kindheit zusammen - kein Wunder, dass sie aufeinander eingespielt sind wie selten eine Formation. Beide begannen im Kindergartenalter Schwyzerörgeli zu spielen. Ländler gehörte bei der Familie Brunner zum Alltag. Sehr früh erhielten die Schwestern ihr eigenes Schwyzerörgeli und entwickelten eine ausgeprägte Leidenschaft für traditionelle Schweizer Volksmusik. Warum Schwyzerörgeli und nicht Akkordeon? «Der Klang des Schwyzerörgeli ist unübertroffen, er ist warm, voll und dennoch transparent», erklären sie. Zudem sei gerade die Eingeschränktheit, die das Schwyzerörgeli aufgrund seines Aufbaus biete, faszinierend. Auf dem Akkordeon sei alles möglich, da gäbe es keine Ausreden, das Schwyzerörgeli hingegen setze Grenzen, aber genau darin liege die kreative Herausforderung. «Wegen dieser Grenzen stossen wir auf Dinge, auf die wir sonst nicht kommen würden. Unsere Neugier und
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Zum 5-jährigen Jubiläum erweitert der Verein KULTUR IM GRABEN sein Programm: Neben den beliebten Stubeten steht erstmals ein Konzert mit aktueller Schweizer Volksmusik auf dem Programm – hochkarätig besetzt mit dem Duo Evelyn & Kristina Brunner.
Vertrauter Klang inspiriert und überrascht
Die beiden Schwestern Evelyn & Kristina Brunner spielen seit frühester Kindheit zusammen - kein Wunder, dass sie aufeinander eingespielt sind wie selten eine Formation. Beide begannen im Kindergartenalter Schwyzerörgeli zu spielen. Ländler gehörte bei der Familie Brunner zum Alltag. Sehr früh erhielten die Schwestern ihr eigenes Schwyzerörgeli und entwickelten eine ausgeprägte Leidenschaft für traditionelle Schweizer Volksmusik. Warum Schwyzerörgeli und nicht Akkordeon? «Der Klang des Schwyzerörgeli ist unübertroffen, er ist warm, voll und dennoch transparent», erklären sie. Zudem sei gerade die Eingeschränktheit, die das Schwyzerörgeli aufgrund seines Aufbaus biete, faszinierend. Auf dem Akkordeon sei alles möglich, da gäbe es keine Ausreden, das Schwyzerörgeli hingegen setze Grenzen, aber genau darin liege die kreative Herausforderung. «Wegen dieser Grenzen stossen wir auf Dinge, auf die wir sonst nicht kommen würden. Unsere Neugier und Experimentierfreudigkeit und das Ausloten der Möglichkeiten und Grenzen unserer Instrumente – das ist der Mix, der unseren Sound ausmacht.»
Viel lieber jedoch, als sich verbal zu erklären, treten die beiden Musikerinnen auf, wechseln souverän vom Schwyzerörgeli zum Cello, zum Kontrabass und zurück und verzaubern das Publikum. Nur wenige ihrer Stücke sind von Beginnn weg aufgeschrieben. Das sei weder wichtig noch nötig, beteuern die Musikerinnen, mit der Zeit hätten sie die Stücke verinnerlicht. Für das Publikum sei vieles auf den CDs «elementar» und «mäander» festgehalten.
«Es braut sich anfangs jeweils etwas zusammen, von dem man im Vornherein nie weiss, was daraus entstehen wird. Wir experimentieren damit herum, lassen es ruhen, greifen es wieder auf, bis es uns packt und sich zusammenfügt» – so beschreiben die beiden den Entstehungsprozess ihrer Stücke. Wer ihre Musik kennt, weiss: Sie ist stets überraschend, manchmal melancholisch und ernsthaft, mal witzig und voller Schalk.
Kristina Brunner // Schwyzerörgeli, Cello
Evelyn Brunner // Kontrabass, Schwyzerörgeli
> Von total 70 Tickets stehen ~40 Sitzplätze zur Verfügung (restliche Stehplätze).
Am Konzertabend gilt "first comes, first serves".
> Barrierefreiheit: der Konzertort ist barrierefrei.
Rollstuhlfahrer:innen melden sich gerne vorgängig unter 079 624 07 46 oder info@adrianwuersch.ch
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