NILS WOGRAM MUSE - Muse
Nils Wogram -tb
Hayden Chisholm - alt sax
KAthrin Pechlof - harp
Gareth Lubbe - viola, overtone singing
Ganz oder gar nicht! Keine halben Sachen! Wo sich im Lauf ihrer Karriere vieler anderer Künstler Routineabnutzungen bemerkbar machen, reift in Nils Wogram die Erkenntnis, dass jedes neue Projekt zugleich sein erstes Projekt ist. Ganz besonders spürbar ist das auf seiner neuen CD „Muse“, eingespielt mit der Harfenistin Kathrin Pechlof, dem Bratschisten und Obertonsänger Gareth Lubbe und Wograms Langzeit-Weggefährten Hayden Chisholm am Saxofon. Doch warum mit einer völlig neuen Band einmal mehr über Start gehen, wenn der Posaunist mit Working Bands wie Root 70, Nostalgia oder dem Vertigo Trombone Quartet sowie an der Seite von Aki Takase, Simon Nabatov, Bojan Z, Michel Portal und vielen anderen alles erreicht hat, was ein Jazzmusiker je erreichen kann? Die Antwort ist so einfach wie komplex: Weil Nils Wogram einfach nicht anders kann, als seiner triebhaften künstlerischen Neugier nachzugeben und ungeachtet alles Erreichten zu schauen, was hinter dem Horizont auf ihn wartet.
Und so ist an „Muse“ eigentlich alles komplett anders, als man es von Nils Wogram und seinem Umfeld gewohnt ist. Die einzige Konstante bleibt Hayden Chisholm, ein
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NILS WOGRAM MUSE - Muse
Nils Wogram -tb
Hayden Chisholm - alt sax
KAthrin Pechlof - harp
Gareth Lubbe - viola, overtone singing
Ganz oder gar nicht! Keine halben Sachen! Wo sich im Lauf ihrer Karriere vieler anderer Künstler Routineabnutzungen bemerkbar machen, reift in Nils Wogram die Erkenntnis, dass jedes neue Projekt zugleich sein erstes Projekt ist. Ganz besonders spürbar ist das auf seiner neuen CD „Muse“, eingespielt mit der Harfenistin Kathrin Pechlof, dem Bratschisten und Obertonsänger Gareth Lubbe und Wograms Langzeit-Weggefährten Hayden Chisholm am Saxofon. Doch warum mit einer völlig neuen Band einmal mehr über Start gehen, wenn der Posaunist mit Working Bands wie Root 70, Nostalgia oder dem Vertigo Trombone Quartet sowie an der Seite von Aki Takase, Simon Nabatov, Bojan Z, Michel Portal und vielen anderen alles erreicht hat, was ein Jazzmusiker je erreichen kann? Die Antwort ist so einfach wie komplex: Weil Nils Wogram einfach nicht anders kann, als seiner triebhaften künstlerischen Neugier nachzugeben und ungeachtet alles Erreichten zu schauen, was hinter dem Horizont auf ihn wartet.
Und so ist an „Muse“ eigentlich alles komplett anders, als man es von Nils Wogram und seinem Umfeld gewohnt ist. Die einzige Konstante bleibt Hayden Chisholm, ein Musiker, der die Obsessionen des Posaunisten seit Jahrzehnten uneingeschränkt teilt und ihm nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch menschlich bei aller Bereitschaft zum Risiko immer ein Stück Halt gibt. Auch mit der Berlinerin Kathrin Pechlof und dem aus Südafrika stammenden Gareth Lubbe hat Wogram schon auf unterschiedlichen Feldern zusammengespielt, aber eine Besetzung wie auf „Muse“ gab es noch nie und sucht wohl auch generell in der Musikgeschichte ihresgleichen. Umso größer ist dem Visionär, der niemals nur um der Suche willen sucht, sondern dessen Zielmarkierung ohne jeden Kompromiss „Finden“ heißt, der Ansporn, das Unmögliche möglich und das Unerhörte hörbar zu machen.
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