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Gestört erzählt: Anorexie
Credits: tsüri
Hinweis: Die Veranstaltung thematisiert Essstörungen, Traumafolgen und sexuelle Gewalt. Sie ist kein therapeutisches Setting, sondern eine moderierte Diskursveranstaltung mit fachlicher Einordnung.
Seit mehr als zehn Jahren ist die Anorexie Zoës ständige Begleiterin – wie ein Schatten, der sie nicht loslässt. Nach aussen verkörperte sie stets das leistungsstarke, freundliche und sportliche Vorzeigekind. Innerlich tobte ein ständiger Eigenkonflikt. Ihr ausgeprägter Perfektionismus und der Druck, Erwartungen erfüllen zu müssen, ebneten den Weg für eine Essstörung. Die Anorexie wurde für sie zu einem vermeintlichen Mittel, Kontrolle über ihr Leben und ihre Gefühle zu erlangen. Im weiteren Verlauf verstärkte eine posttraumatische Belastungsstörung infolge sexueller Gewalt die Erkrankung zusätzlich. Als ausgebildetet Bühnentänzerin im Tanz- & Leistungssportbereich ist sie auch heute immer wieder mit Bodyshaming konfrontiert. Doch inzwischen entscheidet sie sich bewusst für Selbstakzeptanz und Offenheit – und setzt damit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.
Über die Reihe «Gestört erzählt»
Die Gesprächsreihe «Gestört erzählt» schafft einen offenen Raum für
...Hinweis: Die Veranstaltung thematisiert Essstörungen, Traumafolgen und sexuelle Gewalt. Sie ist kein therapeutisches Setting, sondern eine moderierte Diskursveranstaltung mit fachlicher Einordnung.
Seit mehr als zehn Jahren ist die Anorexie Zoës ständige Begleiterin – wie ein Schatten, der sie nicht loslässt. Nach aussen verkörperte sie stets das leistungsstarke, freundliche und sportliche Vorzeigekind. Innerlich tobte ein ständiger Eigenkonflikt. Ihr ausgeprägter Perfektionismus und der Druck, Erwartungen erfüllen zu müssen, ebneten den Weg für eine Essstörung. Die Anorexie wurde für sie zu einem vermeintlichen Mittel, Kontrolle über ihr Leben und ihre Gefühle zu erlangen. Im weiteren Verlauf verstärkte eine posttraumatische Belastungsstörung infolge sexueller Gewalt die Erkrankung zusätzlich. Als ausgebildetet Bühnentänzerin im Tanz- & Leistungssportbereich ist sie auch heute immer wieder mit Bodyshaming konfrontiert. Doch inzwischen entscheidet sie sich bewusst für Selbstakzeptanz und Offenheit – und setzt damit ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen.
Über die Reihe «Gestört erzählt»
Die Gesprächsreihe «Gestört erzählt» schafft einen offenen Raum für ehrliche Gespräche über psychische Krisen – mitten in der Gesellschaft statt im Verborgenen. Psychotherapeut Matthias Boss spricht mit Menschen, die persönliche Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen teilen. Im Mittelpunkt stehen nicht Diagnosen, sondern die Menschen selbst: ihre Geschichten, Gefühle und Gedanken. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und den Dialog über oft tabuisierte Themen zu ermöglichen.
Der Titel greift das Wort «gestört» bewusst auf, um es zu kritisch zu hinterleuchten und neu zu besetzen: Menschen mit psychischen Erkrankungen erzählen aus ihrer eigenen Perspektive und lösen sich damit von einseitigen Zuschreibungen. Gleichzeitig spielt der Titel mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs: Im umgangssprachlichen Gebrauch kann «gestört» auch eine positive Bedeutung haben – etwa im Sinne von unglaublich, extrem gut, kreativ oder originell. Diese Mehrdeutigkeit wird bewusst aufgenommen und reflektiert.
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Billets
La vente se termine le mardi, 12.05.2026 20:30
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Lieu:
Karl der Grosse, Kirchgasse 15, Zürich, CHOrganisateur
Gestört erzählt: Anorexie est organisé par:
Tsüri.ch
Catégorie: Divers