Breusi oder Röschti? Pommes oder Fritten? Oder gar Pommes-Frites? Chips? Stunggis? Schtock? Man kann sich lange streiten um die Namen von gewissen Gerichten, aber Fakt ist: wir wissen alle, dass es um die Kartoffel geht!
Ohne dieses Nachtschattengewächs, das uns tagtäglich begleitet und unseren Speiseplan massgeblich beeinflusst, sähe die Welt anders aus. Seit dem 16. Jahrhundert, als Seefahrer diese Knolle mitbrachten bis heute hat sie die Schicksale der Menschen und Tiere begleitet.
Landwirtschaft damals: Aus einem Heft von 1945 könnten wir 150 Kartoffelrezepte nachkochen, über 17 Sorten staunen, Tipps zur Lagerung erfahren. So viel verloren gegangenes Wissen. Die Supermärkte haben die Regie übernommen, Normen regieren, wenn wir es zulassen.
Im Museum haben Sie das Sagen. Ob Sie die alten Geräte bewundern oder die Fossiliensammlung (165 Mio. Jahre alt), ob Sie anschliessend unser Bistro besuchen und das Zusammensein geniessen: Sie wählen. Spezial: um 15 Uhr versteigern wir die Museumskartoffeln aus eigenem Anbau. Haben Sie Lust, mitzumachen und Spass zu haben? (Erlös fürs Museum).
Uns freut es sehr, wenn Sie das Museum besuchen. Ebenso steht Ihnen in kurzer Entfernung die Mittlere Mühle für einen interessanten Besuch offen. Nützen Sie die Gelegenheit zum Staunen!