An diesem besonderen Stube-Abend begrüssen wir gleich zwei Musiker*innen auf der Bühne.
Marlena Käthe
Im besten Sinne des Wortes ist Marlena Käthe ihrer Zeit entwachsen und ihr doch voraus, klanglich eigenwillig und lyrisch versiert. Vor einigen Jahren eroberte sie mit ihrer EP «AGED» (2021) die deutsche Musikszene. Mit viszeralen Songs, die von Art-Pop bis Dark Folk reichen, einer ebenso zerbrechlichen wie vielseitigen Stimme und unkonventionellen elektroakustischen Arrangements begeistert die junge Künstlerin seitdem ein immer grösser werdendes Publikum. An der Schnittstelle zwischen ätherischer Folklore, intimer zeitgenössischer Poesie und modernen Produktionsmethoden sind ihre Songs wie Gedichte für eine Zeit, die unter ihren Widersprüchen zu zerbrechen droht. Es ist Musik, die Zuflucht vor all Schwierigkeiten bietet, denen wir täglich ausgesetzt sind. Die Einflüsse reichen von Emiliana Torrini über Aldous Harding bis hin zu den eklektischen Traumtagebüchern von Björk – das wird in ihrem Werk zweifellos deutlich. Genauso sicher ist jedoch Marlena Käthes einzigartige Musiksprache, die sie bereits beherrscht und auf ihrer neuen EP «A<R>MOR» (2025) konsequent weiterentwickelt.
Femi Luna
sagt von sich selbst, sie sei in das Musikerinnenda-sein so hineingerutscht. An
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An diesem besonderen Stube-Abend begrüssen wir gleich zwei Musiker*innen auf der Bühne.
Marlena Käthe
Im besten Sinne des Wortes ist Marlena Käthe ihrer Zeit entwachsen und ihr doch voraus, klanglich eigenwillig und lyrisch versiert. Vor einigen Jahren eroberte sie mit ihrer EP «AGED» (2021) die deutsche Musikszene. Mit viszeralen Songs, die von Art-Pop bis Dark Folk reichen, einer ebenso zerbrechlichen wie vielseitigen Stimme und unkonventionellen elektroakustischen Arrangements begeistert die junge Künstlerin seitdem ein immer grösser werdendes Publikum. An der Schnittstelle zwischen ätherischer Folklore, intimer zeitgenössischer Poesie und modernen Produktionsmethoden sind ihre Songs wie Gedichte für eine Zeit, die unter ihren Widersprüchen zu zerbrechen droht. Es ist Musik, die Zuflucht vor all Schwierigkeiten bietet, denen wir täglich ausgesetzt sind. Die Einflüsse reichen von Emiliana Torrini über Aldous Harding bis hin zu den eklektischen Traumtagebüchern von Björk – das wird in ihrem Werk zweifellos deutlich. Genauso sicher ist jedoch Marlena Käthes einzigartige Musiksprache, die sie bereits beherrscht und auf ihrer neuen EP «A<R>MOR» (2025) konsequent weiterentwickelt.
Femi Luna
sagt von sich selbst, sie sei in das Musikerinnenda-sein so hineingerutscht. An Zufälle kann man aber gleich aus mehreren Gründen nur schwer glauben, schliesslich bedeutet ihr Name Femi – kurz für Euphemia – im Altgriechischen «gute Stimme» oder «gute Rede». Kein schlechter Ausgangspunkt, um Singer-Songwriterin zu werden. Ausserdem hat Femi Luna einfach viel zu viel Talent und musikalisches Gespür, um einem anderen Beruf nachzugehen. Letzteres erkannten zum Glück bereits früh auch andere Wegbereiter*innen, und so folgten kurz nach ihrer Debüt-EP «Freedom» (2019) diverse Auftritte an Festivals und Support-Slots für namhafte Acts wie Alice Phoebe Lou, Black Sea Dahu, The Slow Show und Benjamin Amaru. Mit ihrem Debütalbum «Library» (2021) wurde sie als SRF 3 Best Talent ausgezeichnet, was weitere Konzerte und Supportshows nach sich zog. Nach einer kurzen Auszeit begann sie im Frühjahr 2024 mit der Arbeit an ihrem kommenden Album «Wash My Pain Away», das sie von Wien bis ins kanadische Quyon führte.
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