Aurèle Ferrier I mit Infrastructures, Old Mill und Claws.
Der Künstler ist an allen Screenings anwesend. Am 29. Mai 2026 im Gespräch mit Fred Truniger.
Wie prägen Umgebungen die Wahrnehmung, Orientierung und Zeiterfahrung? Wie ordnen gebaute Räume Landschaften neu, formen die Art, wie Räume durchquert, und verschieben, wie sie bewohnt werden? Mit der Schweizer Premiere von Claws, dem abschliessenden Teil von Aurèle Ferriers Trilogie über menschengemachte Landschaften.
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Mit kontinuierlich und präzise geführten Kamerabewegungen und einem genauen Blick für Massstab, Oberflächen, Materialität und Klang schafft Aurèle Ferrier seine Bewegtbildarbeiten. Gebaute Umwelten sind dabei nicht Kulisse, sondern treten als aktive, formende Kräfte hervor: als räumliche Gefüge, die Landschaften umschreiben und die Art, wie Räume bewohnt und durchquert werden, verschieben. Urbanisierung erscheint als Sedimentierung von Geometrien, Übergängen und Spuren, die sich über Raum und Zeit in das Land einschreiben.