Ein Film über eine hundertprozentige Sonnenfinsternis in drei Zeitzonen: Mazatlán (Mexiko), Carbondale (Illinois) und Cleveland (Ohio). Der Titel ist die Übersetzung des Begriffs Sonnenfinsternis aus der Sprache der Maya. Bei gutem Wetter findet das Screening Open-Air statt.
Zum Künstler:
Präzise beobachtete Momente aus dem afroamerikanischen Alltag. Kevin Jerome Everson, «a fierce original» (Harvard), Künstler, Filmemacher und Hobby-Meteorologe, zählt zu den prägendsten Figuren des zeitgenössischen Experimentalfilms. Seine handgeführte 16-mm-Kamera fängt ländliche und urbane Szenen ein: Menschen bei der Arbeit, in Nachbarschaften, bei Reparaturen oder kurzen Momenten der Musse. Seine Filme sind Reflexionen über Geschichte, Migration und Widerstand jenseits von Repräsentation. Der Guggenheim-Fellow hat ein über 200 Filme umfassendes Werk geschaffen, das an allen wichtigen Orten gezeigt wird, von der Tate Modern bis zum Centre Pompidou. Er nutzt das Material des Films – Kratzer, Lichtreflexe, lange Einstellungen –, um die Rhythmen und Gesten des Alltags sichtbar zu machen. «My artwork and films are about responding to daily materials, conditions, tasks and/or gestures of people of African descent.»
Kuratiert sind die Programme von seinem langährigen Wegbegleiter dem Filmwissenschaftler und unabhängigen Kurrator Creg de Cuir.