Elf Kalligrafinnen feiern in der Galerie Kemptnertobel zusammen mit Werkstattleiter Hansulrich Beer das 20-jährige Bestehen der Kalligrafiewerkstatt Hittnau.
In den ersten Monaten dieses Jahres erarbeiteten sie ein Ausstellungskonzept, welches über die bekannte, traditionelle Kalligrafie hinausgeht: Kunstvoll gemalte Farbflächen tragen kalligrafierte Texte, die im Dialog mit gegenübergestellten Objekten stehen. Diese Ensembles kennzeichnen Positionen, richten Fragen an die Betrachter:innen oder geben auf unerwartete Art Antworten auf solche.
Die westliche Kalligrafie basiert auf einer Vielzahl von Schriftstilen, die über Jahrhunderte im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen entstanden sind. Nach der Entdeckung des Buchdrucks vor ca. 600 Jahren, befreit von der Aufgabe, nur Inhalte zu verbreiten, entwickelte sich daraus ein Kunsthandwerk, das bis heute sehr beliebt ist.
Jährlich werden in der Kalligrafiewerkstatt Hittnau fortlaufende Kurse angeboten, welche auf der Grundlage westlicher Schriftstile basieren. Kunstkarten, kalligraphisch gestaltete Objekte, Blinddrucke und Radierungen entstehen dabei.
Die Kalligrafinnen zeigen im hinteren Raum der Galerie kunstvoll gestaltete Blätter aus ihrem umfangreichen, in den letzten Jahren entstandenen Fundus.
Bei der Eröffnung
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Elf Kalligrafinnen feiern in der Galerie Kemptnertobel zusammen mit Werkstattleiter Hansulrich Beer das 20-jährige Bestehen der Kalligrafiewerkstatt Hittnau.
In den ersten Monaten dieses Jahres erarbeiteten sie ein Ausstellungskonzept, welches über die bekannte, traditionelle Kalligrafie hinausgeht: Kunstvoll gemalte Farbflächen tragen kalligrafierte Texte, die im Dialog mit gegenübergestellten Objekten stehen. Diese Ensembles kennzeichnen Positionen, richten Fragen an die Betrachter:innen oder geben auf unerwartete Art Antworten auf solche.
Die westliche Kalligrafie basiert auf einer Vielzahl von Schriftstilen, die über Jahrhunderte im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen entstanden sind. Nach der Entdeckung des Buchdrucks vor ca. 600 Jahren, befreit von der Aufgabe, nur Inhalte zu verbreiten, entwickelte sich daraus ein Kunsthandwerk, das bis heute sehr beliebt ist.
Jährlich werden in der Kalligrafiewerkstatt Hittnau fortlaufende Kurse angeboten, welche auf der Grundlage westlicher Schriftstile basieren. Kunstkarten, kalligraphisch gestaltete Objekte, Blinddrucke und Radierungen entstehen dabei.
Die Kalligrafinnen zeigen im hinteren Raum der Galerie kunstvoll gestaltete Blätter aus ihrem umfangreichen, in den letzten Jahren entstandenen Fundus.
Bei der Eröffnung der Ausstellung wird es ein „Zwiegespräch“ zwischen Hansulrich Beer und der Alphornistin Priska Walss geben.
Wir freuen uns auf ihren Besuch: Susanne D’Acierno, Angelina Birchler, Elisabeth Bütler, Yvonne Escher-Vuilleumier, Alexandra Fink, Isabel Fritz, Regula Hunziker Benoist, Monika Kümmerle, BrigiGe Müller, Verena Murbach, Annemarie Widler, Hansulrich Beer.
Eintritt frei
Vernissage: Freitag, 3. Juli
Finissage: Samstag, 11. Juli
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