Bei Recherchen in Schweizer Museen stösst die sri-lankische Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige auf eine Sammlung von menschlichen Überresten und Kulturgütern der Wanniyala-Aetto, einer indigenen Adivasi-Gemeinschaft Sri Lankas. Die Objekte wurden Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Schweizer Naturforscher Paul und Fritz Sarasin nach Basel gebracht – mit Methoden, die koloniale Gewalt und wissenschaftlichen Anspruch auf beunruhigende Weise vereinen.
Bereits in den 1970er Jahren forderte Sri Lanka die Rückgabe – doch die Schweiz lehnte ab. Jahrzehnte später setzt sich Deneth Piumakshi Veda Arachchige gemeinsam mit Uru Warige Wannila Aththo, dem Chief der Wanniyala-Aetto, erneut dafür ein, dass die sterblichen Überreste und Artefakte zurückgegeben werden. Ein langwieriger Prozess beginnt …
Diese Vorstellung findet im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus in Zusammenarbeit mit dem rif (regionale Integrationsfachstelle Brugg) statt.