KLANDESTIN ist ein emotionaler Polit-Thriller, der die Geschichte von Richard, Mathilda, Amina und Malik aus ihren vier einzelnen Perspektiven erzählt. Beim FILMFEST MÜNCHEN feierte Angelina Maccarones Regiearbeit in der Sektion „Neues Deutsches Kino“ ihre Weltpremiere.
Malik lebt in Marokko, verdient dort aber nicht genug, um seine Familie zu unterstützen. Er will nach Deutschland auswandern, notfalls auch ohne Visum. Also schmuggelt er sich in das Auto seines „Mentors“ Richard, der als Künstler in Marokko lebt und eine Ausstellung in Berlin plant. Als „blinder Passagier“ findet der junge Mann so seinen Weg nach Europa. Richard bringt Malik bei seiner guten Freundin Mathilda unter, einer sehr konservativen Politikerin, die für ihre fremdenfeindlichen Positionen bekannt ist. Mathildas Assistentin, die Juristin Amina El Hazzaz, die ihre marokkanischen Wurzeln endlich hinter sich lassen will, wird als „kulturelle Vermittlerin“ eingeschaltet und soll das „Problem Malik“ lösen.
Doch während Mathilda mit ihrer inneren Zerrissenheit kämpft und Richard verzweifelt versucht, Malik für sich zu gewinnen, gerät der Junge immer tiefer in eine Spirale aus unvorhersehbaren Ereignissen. Unwissentlich löst er eine Kette von Entwicklungen aus, deren Konsequenzen für alle Beteiligten folgenschwer sein könnten …