Sechs Jahre nach dem Tod von David Bowie erscheint die erste autorisierte Dokumentation über das Schaffen dieses Ausnahmekünstlers. Eine Hommage, die Bowie vor allem als Mensch hinter dem Rockstar gewidmet ist. Dabei stehen nicht die biografischen Details im Zentrum, wir hören und sehen Bowie vielmehr als jemanden, der sich existentielle Fragen stellt, seine Philosophie und seine Kunst ständig hinterfragt und weiterentwickelt.Der gebürtige Londoner, der aus einfachen Verhältnissen stammte, war schon früh fasziniert von der glitzernden und schimmernden Popkultur. Insbesondere, da ihre oberflächlichen Insignien auch in der Lage sind, Tiefgründiges zu formulieren. Er spielte mit wechselnden Identitäten und Images, immer auf der Suche nach sich selbst und neuen Ausdrucksformen. Er war ein Musiker, ein Performer, Maler und Schauspieler, einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit. Brett Morgan fand mit seiner assoziativen Dokumentation eine adäquate Form, sich Bowie zu nähern.«Der wahre Reiz liegt jedoch im Visuellen, in einem konstanten Strom von Bildern, Referenzen und Samples, die in Lichtgeschwindigkeit über die Leinwand blitzen: Blicke auf Murnau und Lang, Keaton und Oshima, Kubrick und Roeg, dazu Schnipsel, die Bowie mal als Schauspieler, mal als Maler zeigen, das Ganze
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Sechs Jahre nach dem Tod von David Bowie erscheint die erste autorisierte Dokumentation über das Schaffen dieses Ausnahmekünstlers. Eine Hommage, die Bowie vor allem als Mensch hinter dem Rockstar gewidmet ist. Dabei stehen nicht die biografischen Details im Zentrum, wir hören und sehen Bowie vielmehr als jemanden, der sich existentielle Fragen stellt, seine Philosophie und seine Kunst ständig hinterfragt und weiterentwickelt.Der gebürtige Londoner, der aus einfachen Verhältnissen stammte, war schon früh fasziniert von der glitzernden und schimmernden Popkultur. Insbesondere, da ihre oberflächlichen Insignien auch in der Lage sind, Tiefgründiges zu formulieren. Er spielte mit wechselnden Identitäten und Images, immer auf der Suche nach sich selbst und neuen Ausdrucksformen. Er war ein Musiker, ein Performer, Maler und Schauspieler, einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit. Brett Morgan fand mit seiner assoziativen Dokumentation eine adäquate Form, sich Bowie zu nähern.«Der wahre Reiz liegt jedoch im Visuellen, in einem konstanten Strom von Bildern, Referenzen und Samples, die in Lichtgeschwindigkeit über die Leinwand blitzen: Blicke auf Murnau und Lang, Keaton und Oshima, Kubrick und Roeg, dazu Schnipsel, die Bowie mal als Schauspieler, mal als Maler zeigen, das Ganze angereichert mit Animationen, die im Zusammenspiel mit Bowies Akkorden bisweilen für einen hypnotischen Farb- und Tonrausch sorgen» (Pamela Jahn, Filmbulletin Nr.5/2022)
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