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Romería

Die angehende Filmstudentin Marina reist von Barcelona nach Vigo, wo einst die Liebesgeschichte ihrer Eltern begann. Beide starben, als Marina noch ein Kleinkind war. In der Stadt an der Atlantikküste lebt immer noch die Familie ihres Vaters, die Marina nie kennengelernt hat. Grund ihrer Reise ist die Beschaffung eines Dokuments, das Marina für den Bezug von Stipendien braucht. Die junge Frau hat nicht nur das Tagebuch ihrer Mutter dabei, sondern auch eine Videokamera, mit der sie ihre Eindrücke filmisch festhält. In Gesprächen mit ihren Verwandten will sie mehr über ihre Eltern erfahren, die beide an Aids gestorben sind. Während sie von ihrem Onkel Lois und dessen Familie herzlich aufgenommen wird, stösst sie bei den Grosseltern auf Widerstand. "Romería" ist der Abschluss von Carla Simóns autobiografisch inspirierter Trilogie, die 2018 mit "Summer 1993", einer Erinnerung an ihre Kindertage, begann und sich 2022 mit dem Berlinale-Gewinner "Alcarràs", einer Hommage an ihre in der Landwirtschaft verwurzelten Onkel und Tanten, fortsetzte. Zu "Romería" schreibt Guy Lodge in Variety: "Simóns bittersüsse Hynme an die verlorene Familie stellt sich vor, was hätte sein können, und erkennt gleichzeitig an, dass nicht alle Erinnerungen von Generation zu Generation weitergegeben werden können – manche sterben auf wunderbare Weise mit uns."

 

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Kinok – Cinema in der Lokremise, Grünbergstrasse 7, St. Gallen, CH

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Organisateur

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Catégorie: Loisirs & Excursions