Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit
Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf
repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen
auf der Flucht.
Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder im Atlantik, sondern auch auf den Routen
durch die Sahara. Alarme Phone Sahara (APS) arbeitet in Agadez und im Norden Nigers,
um Menschen zu helfen, die auf diesen Routen in Not geraten.
Alarmierend sind auch die massenhaften Abschiebungen aus Algerien, das u.a. mit
Deutschland und Italien eine Polizeikooperation unterhält: Allein 2025 wurden über
34.000 Menschen unter qualvollen Bedingungen an die nigrische Grenze deportiert und
teilweise mitten in der Wüste ausgesetzt.
Die Info-Tour gibt Einblicke in diese Entwicklungen und in die alltägliche Arbeit des Alarme
Phone Sahara – von Wüstenrettungen über Unterstützung für Abgeschobene bis hin zur
politischen Dokumentation der Folgen europäischer Externalisierungspolitik. Gleichzeitig
geht es um Perspektiven transnationaler Solidarität gegen ein Grenzregime, das
Menschenrechte systematisch verletzt.
Azizou Chéhou, Koordinator des Alarme Phone Sahara in Agadez, und Moctar Nalossou,
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Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit
Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf
repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen
auf der Flucht.
Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder im Atlantik, sondern auch auf den Routen
durch die Sahara. Alarme Phone Sahara (APS) arbeitet in Agadez und im Norden Nigers,
um Menschen zu helfen, die auf diesen Routen in Not geraten.
Alarmierend sind auch die massenhaften Abschiebungen aus Algerien, das u.a. mit
Deutschland und Italien eine Polizeikooperation unterhält: Allein 2025 wurden über
34.000 Menschen unter qualvollen Bedingungen an die nigrische Grenze deportiert und
teilweise mitten in der Wüste ausgesetzt.
Die Info-Tour gibt Einblicke in diese Entwicklungen und in die alltägliche Arbeit des Alarme
Phone Sahara – von Wüstenrettungen über Unterstützung für Abgeschobene bis hin zur
politischen Dokumentation der Folgen europäischer Externalisierungspolitik. Gleichzeitig
geht es um Perspektiven transnationaler Solidarität gegen ein Grenzregime, das
Menschenrechte systematisch verletzt.
Azizou Chéhou, Koordinator des Alarme Phone Sahara in Agadez, und Moctar Nalossou,
Co-Koordinator und Buchhalter des Projekts, berichten aus täglicher Arbeit und
diskutieren Entwicklungen der Migrationspolitik im Niger und in der Region.
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