Wie bleiben Organisationen handlungsfähig, wenn kritische Systeme ausfallen oder Cyberangriffe Prozesse lahmlegen? Expertinnen und Experten des Fraunhofer IAO zeigen im Rahmen der Themenwochen »Sicherheit und Resilienz«, wie Business Continuity Management, Cybersicherheit und Krisenmanagement zusammenspielen – für mehr Resilienz in Unternehmen, Kommunen und kritische Infrastrukturen (KRITIS).
Die Bedrohungslage für deutsche Unternehmen durch Cyberkriminalität hat laut Bitkom ein neues Rekordhoch erreicht: 87 Prozent der Unternehmen waren in den vergangenen zwölf Monaten von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen. Der daraus resultierende Schaden für die deutsche Wirtschaft stieg erstmals auf 289 Milliarden Euro.
Ebenfalls besorgniserregend: Brandanschläge und Sabotageakte auf Kritische Infrastrukturen (KRITIS) wie Energieversorger, Telekommunikation und Verkehrswege haben zuletzt stark zugenommen. Die Vorfälle führen oftmals zu großflächigen, teils tagelangen Ausfällen für zehntausende Haushalte und Unternehmen. Zudem geraten Windparks, die als KRITIS gelten, zunehmend in den Fokus von Sicherheitsbedenken hinsichtlich Schwachstellen in der IT-Steuerung.
Wie können Unternehmen, Organisationen, Kommunen und KRITIS sich auf den Ernstfall vorbereiten? Welche Rolle
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Wie bleiben Organisationen handlungsfähig, wenn kritische Systeme ausfallen oder Cyberangriffe Prozesse lahmlegen? Expertinnen und Experten des Fraunhofer IAO zeigen im Rahmen der Themenwochen »Sicherheit und Resilienz«, wie Business Continuity Management, Cybersicherheit und Krisenmanagement zusammenspielen – für mehr Resilienz in Unternehmen, Kommunen und kritische Infrastrukturen (KRITIS).
Die Bedrohungslage für deutsche Unternehmen durch Cyberkriminalität hat laut Bitkom ein neues Rekordhoch erreicht: 87 Prozent der Unternehmen waren in den vergangenen zwölf Monaten von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen. Der daraus resultierende Schaden für die deutsche Wirtschaft stieg erstmals auf 289 Milliarden Euro.
Ebenfalls besorgniserregend: Brandanschläge und Sabotageakte auf Kritische Infrastrukturen (KRITIS) wie Energieversorger, Telekommunikation und Verkehrswege haben zuletzt stark zugenommen. Die Vorfälle führen oftmals zu großflächigen, teils tagelangen Ausfällen für zehntausende Haushalte und Unternehmen. Zudem geraten Windparks, die als KRITIS gelten, zunehmend in den Fokus von Sicherheitsbedenken hinsichtlich Schwachstellen in der IT-Steuerung.
Wie können Unternehmen, Organisationen, Kommunen und KRITIS sich auf den Ernstfall vorbereiten? Welche Rolle spielen Mitarbeitende als Einfallstor für Cyberangriffe? Welche Maßnahmen müssen in welcher Schrittfolge getroffen werden und was kann man jetzt schon tun, um bei einem Vorfall nicht handlungsunfähig zu werden?
Im Rahmen der Veranstaltung stellen die Expertinnen und Experten des Fraunhofer IAO zentrale Handlungsfelder vor, in denen Sicherheit und Resilienz neu gedacht werden müssen:
- OT-Security
Schutz vernetzter Produktionsanlagen und industrieller Steuerungssysteme vor Angriffen und unerlaubten Zugriffen
- Krisenmanagement
Konzeption und Weiterentwicklung von Krisenmanagementstrukturen in Unternehmen und Kommunen – von Risiko- und Szenarioanalysen über Notfallplanung und Übungen bis hin zu Lageführung, Entscheidungsstrukturen und operativer Unterstützung im Ereignisfall.
- Energiemanagement
Effizienter und sicherer Umgang mit Energie – von der Versorgungssicherheit bis zur Integration neuer Anforderungen wie E‑Mobilität
- Resilienz im straßengebundenen Gütertransport
Gestaltung resilienter Lieferketten im Wandel, etwa durch den Einsatz von autonomen E‑LKW und neue Anforderungen an Infrastruktur und Planung
- Business Continuity und Cybersicherheit
Sicherstellung, dass zentrale Geschäftsprozesse auch bei Cyberangriffen oder technischen Störungen weiterlaufen oder schnell wieder aufgenommen werden können
- Kritische Infrastrukturen (KRITIS)
Schutz und Stabilisierung zentraler Versorgungssysteme (z. B. Energie, Gesundheit, Mobilität) sowie Aufbau von Notfalltreffpunkten als resiliente Schnittstelle zur Bevölkerung.
- Resiliente Entscheidungen
Resiliente Investitionsentscheidungen in Zeiten multipler Krisen und tiefer Unsicherheit
Die Veranstaltung richtet sich an Leitungs- und Fachkräfte aus Unternehmen, KRITIS-Organisationen, Kommunen, Stadtwerken, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus Feuerwehr und Katastrophenschutz, die Verantwortung für Business Continuity Management (BCM), Krisenmanagement, Sicherheit und Resilienz tragen.
Wissenschaftliche Ansprechpersonen:
Rebecca Litauer
Energy Innovation
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Telefon: +49 152 22543923
E-Mail: rebecca.litauer@iao.fraunhofer.de
Dr. Heiko Roßnagel
Leiter Team Identity Management
Fraunhofer IAO
Nobelstr. 12
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970-2145
E-Mail: heiko.rossnagel@iao.fraunhofer.de
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