Herkunftssprachen werden von einem bedeutenden Teil der Schweizer Bevölkerung gesprochen. Neben den Landessprachen, die ausserhalb ihrer offiziell anerkannten Regionen verwendet werden, geben schätzungsweise 24,4 % der in der Schweiz lebenden Bevölkerung an, eine Nicht-Landessprache als Hauptsprache zu sprechen (Bundesamt für Statistik 2023). Trotz ihrer Verbreitung geniessen Herkunftssprachen oft nur begrenzte strukturelle Unterstützung, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Legitimität. Nicht alle Herkunftssprachen werden gleich wahrgenommen. Einige gelten als nützliche soziale oder wirtschaftliche Ressourcen, während andere als Hindernisse für Integration oder die Teilhabe am Alltagsleben betrachtet werden.
Durch Kultur und Gespräch lädt Herkunftssprachen uns ein, zu erkunden, wie Herkunftssprachen in der heutigen Schweiz erlebt und bewertet werden. Wir befassen uns mit den Herausforderungen, denen Sprecher:innen begegnen, mit der Frage, weshalb einige Sprachen mehr Anerkennung erhalten als andere, und damit, was getan werden könnte, um Herkunftssprachen sichtbarer zu machen und besser zu unterstützen.
Der Abend beginnt mit einer Lesung des Autors und Filmemachers Yusuf Yeşilöz, dessen Werk sich mit Sprache, Migration, Zugehörigkeit und den Erfahrungen von Sprecher:innen
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Herkunftssprachen werden von einem bedeutenden Teil der Schweizer Bevölkerung gesprochen. Neben den Landessprachen, die ausserhalb ihrer offiziell anerkannten Regionen verwendet werden, geben schätzungsweise 24,4 % der in der Schweiz lebenden Bevölkerung an, eine Nicht-Landessprache als Hauptsprache zu sprechen (Bundesamt für Statistik 2023). Trotz ihrer Verbreitung geniessen Herkunftssprachen oft nur begrenzte strukturelle Unterstützung, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Legitimität. Nicht alle Herkunftssprachen werden gleich wahrgenommen. Einige gelten als nützliche soziale oder wirtschaftliche Ressourcen, während andere als Hindernisse für Integration oder die Teilhabe am Alltagsleben betrachtet werden.
Durch Kultur und Gespräch lädt Herkunftssprachen uns ein, zu erkunden, wie Herkunftssprachen in der heutigen Schweiz erlebt und bewertet werden. Wir befassen uns mit den Herausforderungen, denen Sprecher:innen begegnen, mit der Frage, weshalb einige Sprachen mehr Anerkennung erhalten als andere, und damit, was getan werden könnte, um Herkunftssprachen sichtbarer zu machen und besser zu unterstützen.
Der Abend beginnt mit einer Lesung des Autors und Filmemachers Yusuf Yeşilöz, dessen Werk sich mit Sprache, Migration, Zugehörigkeit und den Erfahrungen von Sprecher:innen von Herkunftssprachen auseinandersetzt.
An der anschliessenden moderierten Podiumsdiskussion nehmen teil:
- Pascale Schaller, Projekt MuTiK – Mehrsprachigkeit und Transition in den Kindergarten, PH Bern
- Maria de Lurdes Gonçalves, Direktorin des Camões-Instituts in der Schweiz, CIDTFF – Universität Aveiro
- Fiona Häusler, Bundesamt für Kultur
Gemeinsam bringen die Podiumsteilnehmerinnen Perspektiven aus Bildung, Kultur, Sprachpolitik und Community-Arbeit ein. Die Diskussion bietet dem Publikum zudem die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen.
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