«La terra è bella e sconfinata // Se fossi un uccello / le volerei intorno / ebbro d'aria la corteggerei / cantandole timidi inni… », beginnt ein Gedicht der Tessiner Lyrikerin Elena Spoerl Vögtli (Carabbia) im Band Tace il lago – Der See schweigt. Es lautet in der Übersetzung von Christoph Ferber so: «Die Erde ist endlos und schön // Wär ich ein Vogel, flög ich gleich um sie herum, / lufttrunken würd ich ihr schmeicheln, / ihr behutsame Hymnen singen, / und ohne dass ich sie erobert hätte / wär sie so mein.» Zusammen mit Janine Zumstein (Bern) stellt die Autorin weitere Gedichte, in der sie über die Natur und das Leben sinniert, zweisprachig vor. – Treffpunkt: Vor der Klosterkirche.