oct.
29
jeudi
Stefanie Grob
Credits: Andrea Zähler
Stimmts, dass Hurrikans mit wiblächä Nämä meh Toti
und Vrletzti fordärä, wüll mä ihnä outomatisch weniger
zuätrout und säch d Lüüt drum z spät oder gar nid i
Sicherheit bringä?
Wenn es so etwas wie literarische Wut gibt – bei Stefanie Grob finden wir sie. Ihr neues Buch «Hochleischtigserholig» ist eine lustvolle Abrechnung mit so Einigem. Ironisch und todernst zugleich. Ob der wachsende Optimierungsdruck, das eigene
Älterwerden, die länderspezifische Programmierungsethik selbstfahrender Autos, der Familienalltag, das Frausein in einer männerdominierten Welt ... Stefanie Grob findet treffende Worte, mit denen sie uns ihre Argumente und Gefühle um
die Ohren haut oder als Sprachspielereien anrichtet.
Und auch die leisen Töne bekommen ihren Raum – wenn die Autorin liebevoll von dem alten Mann erzählt, der allmorgendlich im Schwimmbad seine Bahnenzieht, oder minutiös eine vom Nebel verdeckte Landschaft beschreibt. In ihren Radiokolumnen, Bühnentexten und Gedichten offenbart sich Stefanie Grob als
wahrhafte Gladiautorin: Sie spielt und sie kämpft. Sie spielt mit Sprache und kämpft um Inhalte. Und wie in einem römischen Amphitheater geht es um alles.
Tatkräftig unterstützt (in Wort und Musik!) wird sie an der Buchvernissage von Sibylle Aeberli. Seit 2018
Stimmts, dass Hurrikans mit wiblächä Nämä meh Toti
und Vrletzti fordärä, wüll mä ihnä outomatisch weniger
zuätrout und säch d Lüüt drum z spät oder gar nid i
Sicherheit bringä?
Wenn es so etwas wie literarische Wut gibt – bei Stefanie Grob finden wir sie. Ihr neues Buch «Hochleischtigserholig» ist eine lustvolle Abrechnung mit so Einigem. Ironisch und todernst zugleich. Ob der wachsende Optimierungsdruck, das eigene
Älterwerden, die länderspezifische Programmierungsethik selbstfahrender Autos, der Familienalltag, das Frausein in einer männerdominierten Welt ... Stefanie Grob findet treffende Worte, mit denen sie uns ihre Argumente und Gefühle um
die Ohren haut oder als Sprachspielereien anrichtet.
Und auch die leisen Töne bekommen ihren Raum – wenn die Autorin liebevoll von dem alten Mann erzählt, der allmorgendlich im Schwimmbad seine Bahnenzieht, oder minutiös eine vom Nebel verdeckte Landschaft beschreibt. In ihren Radiokolumnen, Bühnentexten und Gedichten offenbart sich Stefanie Grob als
wahrhafte Gladiautorin: Sie spielt und sie kämpft. Sie spielt mit Sprache und kämpft um Inhalte. Und wie in einem römischen Amphitheater geht es um alles.
Tatkräftig unterstützt (in Wort und Musik!) wird sie an der Buchvernissage von Sibylle Aeberli. Seit 2018 sind die beiden als Duo Aeberli/Grob unterwegs. Das Kulturraum-Publikum kennt sie als wahre Bühnenhurrikans.
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SOB
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Lieu:
Kulturraum Thalwil, Bahnhofstrasse 24, Thalwil, CHOrganisateur
Stefanie Grob est organisé par:
Kulturraum Thalwil
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Catégorie: Théâtre & Scène / Lecture