Im «Literarischen Salon» sprechen wir über das Verlegen und Verlegt-Werden. Gabriela Merz setzt einen gesellschaftspolitischen Schwerpunkt und fordert eine lustvolle «Auseinandersetzung am Zeitgeschehen – gegenwärtig oder vergangen.» Der von ihr gegründete Zeitkind-Verlag publiziert im Herbst 2025 sein erstes Programm, darin «Von jenen, die jagen», das Debüt von Islème Sassi.
Die Protagonistin Isabel macht in einem Bergdorf eine Auszeit. Seit das Kurhaus des Dorfes schloss und ein Kind verschwand, entvölkert sich dieses. Im Haus am See melden sich nachts gruselige Zeichen – eine Puppe für Frühverstorbene hängt plötzlich da, Laternen brennen mitten in der Nacht – alles Bräuche rund ums Sterben. Will man sie hier verjagen? Spukt es? Zusammen mit Léanne, der Schwester des vermissten Jungen, geht Isabel der Geschichte auf den Grund. Der Geister- wird zum Kriminalroman.
Gabriela Merz, geboren 1968, hat in Zürich, Bern, Wien und Graz Germanistik, Philosophie, Theaterwissenschaften und Schauspiel studiert und als Dramaturgin, Regisseurin, Journalistin und Mittelschullehrerin gearbeitet. 2024 machte sie den Schritt zur Verlegerin.
Islème Sassi, geboren 1984, habilitierte 2022 als Klassische Philologin an der Universität Zürich, wo sie seit 2019 auch doziert. Sie unterrichtet zudem
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Im «Literarischen Salon» sprechen wir über das Verlegen und Verlegt-Werden. Gabriela Merz setzt einen gesellschaftspolitischen Schwerpunkt und fordert eine lustvolle «Auseinandersetzung am Zeitgeschehen – gegenwärtig oder vergangen.» Der von ihr gegründete Zeitkind-Verlag publiziert im Herbst 2025 sein erstes Programm, darin «Von jenen, die jagen», das Debüt von Islème Sassi.
Die Protagonistin Isabel macht in einem Bergdorf eine Auszeit. Seit das Kurhaus des Dorfes schloss und ein Kind verschwand, entvölkert sich dieses. Im Haus am See melden sich nachts gruselige Zeichen – eine Puppe für Frühverstorbene hängt plötzlich da, Laternen brennen mitten in der Nacht – alles Bräuche rund ums Sterben. Will man sie hier verjagen? Spukt es? Zusammen mit Léanne, der Schwester des vermissten Jungen, geht Isabel der Geschichte auf den Grund. Der Geister- wird zum Kriminalroman.
Gabriela Merz, geboren 1968, hat in Zürich, Bern, Wien und Graz Germanistik, Philosophie, Theaterwissenschaften und Schauspiel studiert und als Dramaturgin, Regisseurin, Journalistin und Mittelschullehrerin gearbeitet. 2024 machte sie den Schritt zur Verlegerin.
Islème Sassi, geboren 1984, habilitierte 2022 als Klassische Philologin an der Universität Zürich, wo sie seit 2019 auch doziert. Sie unterrichtet zudem Latein und Geschichte am Gymnasium. 2025 folgte sie dem Ruf als ordentliche Professorin an die Universität Kiel. Sie ist Trägerin des Conrad-Ferdinand-Meyer-Preises 2020.
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