Es geht um nichts Geringeres als um eine philosophische Terrororganisation im Kampf gegen fake news. Sie nennt sich «Aletheia» und kämpft für die absolute Wahrheit, denn Verschwörungstheorien, Fehlinformationen und alternative Wahrheiten sind die grössten Probleme unserer Zeit. Künstlerische Interventionen der Aktivisten sollen die Öffentlichkeit bekehren. Eine Sprengstoffexpertin plant ein Attentat, während Byproxy, die querschnittgelähmte Protagonistin – mit zwei Koffern, Laptop und Rollstuhl aus dem betreuten Wohnen für Erwachsene frisch entlassen – in offenen Marktständen übernachtet. Fortan setzt sie alles daran, in die Kommune der Hausbesetzer aufgenommen zu werden. Temporeich verführt Raphaela Edelbauer als «virtuose Diskursjongleurin» (Süddeutsche Zeitung) ihr Lesepublikum zum Denken. Mit Sprachlust – Foucault & Derrida lassen grüssen – mäandert sie durch witzige Dialoge und versieht den mit Originalität und Austriazismen gespickten Roman mit einem «Denk-rückwärts-Spiel», das es in sich hat.
Raphaela Edelbauer, geboren 1990 in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Für «Entdecker. Eine Poetik» erhielt sie den Hauptpreis der Rauriser Literaturtage, sowie den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und den Theodor-Körner-Preis.
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Es geht um nichts Geringeres als um eine philosophische Terrororganisation im Kampf gegen fake news. Sie nennt sich «Aletheia» und kämpft für die absolute Wahrheit, denn Verschwörungstheorien, Fehlinformationen und alternative Wahrheiten sind die grössten Probleme unserer Zeit. Künstlerische Interventionen der Aktivisten sollen die Öffentlichkeit bekehren. Eine Sprengstoffexpertin plant ein Attentat, während Byproxy, die querschnittgelähmte Protagonistin – mit zwei Koffern, Laptop und Rollstuhl aus dem betreuten Wohnen für Erwachsene frisch entlassen – in offenen Marktständen übernachtet. Fortan setzt sie alles daran, in die Kommune der Hausbesetzer aufgenommen zu werden. Temporeich verführt Raphaela Edelbauer als «virtuose Diskursjongleurin» (Süddeutsche Zeitung) ihr Lesepublikum zum Denken. Mit Sprachlust – Foucault & Derrida lassen grüssen – mäandert sie durch witzige Dialoge und versieht den mit Originalität und Austriazismen gespickten Roman mit einem «Denk-rückwärts-Spiel», das es in sich hat.
Raphaela Edelbauer, geboren 1990 in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Für «Entdecker. Eine Poetik» erhielt sie den Hauptpreis der Rauriser Literaturtage, sowie den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und den Theodor-Körner-Preis. Ihre Romane «Das flüssige Land» und «Die Inkommensurablen» waren für den Deutschen Buchpreis nominiert; 2021 gewann sie mit «DAVE» den Österreichischen Buchpreis.
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