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Usama AlShahmani: "In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied"
Credits: © Ayşe Yavaş
Ein eindrücklicher Roman über ein Stück irakischer Geschichte und abgeschnittene Lebensfäden, untrennbar verbunden mit dem Nahostkonflikt, der kolonialen Vergangenheit Europas und dem Nationalsozialismus.
Gadi lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach dessen Tod bleibt ein unbequemes Erbe: eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, seine Asche je zur Hälfte in Jerusalem im Grab von Gadis Mutter beizusetzen bzw. unter einer Brücke in Bagdad in den Tigris zu streuen.
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste und in die Schweiz kam. Heute lebt er in Zürich. Sein erster Roman «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch übersetzt er ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann und «Der Islam» von Peter Heine.
Seine Bücher erscheinen in vielen Auflagen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2021 ist er Literaturkritiker beim «Literaturclub»
...Ein eindrücklicher Roman über ein Stück irakischer Geschichte und abgeschnittene Lebensfäden, untrennbar verbunden mit dem Nahostkonflikt, der kolonialen Vergangenheit Europas und dem Nationalsozialismus.
Gadi lebt als Dozent für hebräische Sprache in Zürich, als sein Vater in Israel im Sterben liegt. Über dreissig Jahre hatte er keinen Kontakt zu ihm. Wider Willen reist er ans Krankenbett des Vaters, nach dessen Tod bleibt ein unbequemes Erbe: eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen sowie der letzte Wunsch, seine Asche je zur Hälfte in Jerusalem im Grab von Gadis Mutter beizusetzen bzw. unter einer Brücke in Bagdad in den Tigris zu streuen.
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), hat arabische Sprache und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks fliehen musste und in die Schweiz kam. Heute lebt er in Zürich. Sein erster Roman «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde mehrfach ausgezeichnet. Auch übersetzt er ins Arabische, u. a. «Fräulein Stark» von Thomas Hürlimann und «Der Islam» von Peter Heine.
Seine Bücher erscheinen in vielen Auflagen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2021 ist er Literaturkritiker beim «Literaturclub» des Schweizer Fernsehen SRF.
Gespräch: Max Lemmenmeier, Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz und Anya Schutzbach, Literaturhaus St. Gallen.
Eine Kooperation mit der Gesellschaft Schweiz-Israel Sektion Ostschweiz.
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Usama AlShahmani: "In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied" est organisé par:
Literaturhaus St. Gallen
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Catégorie: Théâtre & Scène / Lectures