Rap Talk Nr. 1/6 - Rapkünstler Luuk im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
Als eine Art Ferdinand Hodler des Schweizerrap entwirft LUUK mit feinem Gespür für Sprache, Rhythmus und Atmosphäre eindrückliche Bilder einer Gesellschaft im Dauer-Ungleichgewicht. Präzise wird beobachtet, wie sich die soziale Schere „wie s’Muul vomne Krokodil“ unaufhaltsam öffnet. Unweigerlich ziehen sich spannungsreiche Dialoge zwischen Selbstreflexion und Sozialkritik durch seine Texte. Mal nachdenklich, mal messerscharf, aber stets authentisch verbindet LUUK persönliche Erfahrungen mit einer klaren, wachen Beobachtung des Zeitgeists. Ein Abend, der berührt, herausfordert und lange nachhallt.
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich studiert, unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium und beleuchtet mit unterschiedlichen Gäst*innen in der Lesereihe «Zwischen Demut und Grössenwahn» die Poetik des deutschen Rap als literarisches, kulturelles und politisches Phänomen.
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Rap Talk Nr. 1/6 - Rapkünstler Luuk im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
Als eine Art Ferdinand Hodler des Schweizerrap entwirft LUUK mit feinem Gespür für Sprache, Rhythmus und Atmosphäre eindrückliche Bilder einer Gesellschaft im Dauer-Ungleichgewicht. Präzise wird beobachtet, wie sich die soziale Schere „wie s’Muul vomne Krokodil“ unaufhaltsam öffnet. Unweigerlich ziehen sich spannungsreiche Dialoge zwischen Selbstreflexion und Sozialkritik durch seine Texte. Mal nachdenklich, mal messerscharf, aber stets authentisch verbindet LUUK persönliche Erfahrungen mit einer klaren, wachen Beobachtung des Zeitgeists. Ein Abend, der berührt, herausfordert und lange nachhallt.
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich studiert, unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium und beleuchtet mit unterschiedlichen Gäst*innen in der Lesereihe «Zwischen Demut und Grössenwahn» die Poetik des deutschen Rap als literarisches, kulturelles und politisches Phänomen.
An sechs Abenden im März, April, Mai, September, Oktober und November wird gemeinsam mit Rapkünstler*innen ein Raum geschaffen, in dem sowohl sprachliche Feinheiten als auch gesellschaftliche Konflikte und die performative Kraft dieser Kunstform literaturwissenschaftlich und künstlerisch verhandelt wird.
Die nächsten Termine:
Donnerstag, 30. April 2026 mit Soukey @ Karl*a d. Grosse
Donnerstag, 28. Mai 2026 mit Débikatesse @ Karl*a d. Grosse
Donnerstag, 24. September 2026 mit Samy Deluxe @ Karl*a d. Grosse
Sonntag, 25. Oktober 2026 (Künstler:in TBA) @ Karl*a d. Grosse (Im Rahmen des Literaturfestivals 'Zürich liest')
Mittwoch, 25. November 2026 (Künstler:in TBA) @ Literaturhaus Zürich
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