Rap Talk Nr. 3/6 - Rapkünstlerin Débikatesse im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
Mit ihrer 2025 erschienenen EP „delikat“ mischt die Zürcher Rapperin Débikatesse die Schweizer Raplandschaft ordentlich auf. Ihr Sound ist messerscharf, ihre Haltung klar. In ihren Texten geht es um Femizide, Frauenhass und internalisierte Misogynie – aber auch darum, wie sich das alles ganz konkret anfühlt. Débikatesse gelingt es soziale Missstände mittels starken Lines auf den Begriff zu bringen und zu demonstrieren, dass Rap gleichzeitig wütend, verletzlich und empowernd sein kann. Direkt, reflektiert und kompromisslos macht sie klar: Feministische Kämpfe haben Beats – und die sind verdammt laut.
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich studiert, unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium und beleuchtet mit unterschiedlichen Gäst*innen in der Lesereihe «Zwischen Demut und Grössenwahn» die Poetik des deutschen Rap als literarisches, kulturelles und politisches
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Rap Talk Nr. 3/6 - Rapkünstlerin Débikatesse im Gespräch mit Okan Yilmaz
Wo das Sprechen zum Singen wird, sagt es andere Dinge; und es sagt Dinge anders.
Mit ihrer 2025 erschienenen EP „delikat“ mischt die Zürcher Rapperin Débikatesse die Schweizer Raplandschaft ordentlich auf. Ihr Sound ist messerscharf, ihre Haltung klar. In ihren Texten geht es um Femizide, Frauenhass und internalisierte Misogynie – aber auch darum, wie sich das alles ganz konkret anfühlt. Débikatesse gelingt es soziale Missstände mittels starken Lines auf den Begriff zu bringen und zu demonstrieren, dass Rap gleichzeitig wütend, verletzlich und empowernd sein kann. Direkt, reflektiert und kompromisslos macht sie klar: Feministische Kämpfe haben Beats – und die sind verdammt laut.
Von der Bühne in die Wissenschaft, von der Strasse ins Feuilleton und vom Reim zur Reflexion – kaum eine andere zeitgenössische Strömung sprachlicher Ausdruckskunst wird so unterschiedlich bewertet wie die Texte aus der Quelle des Rap. Okan Yilmaz hat Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich studiert, unterrichtet Deutsch an einem Gymnasium und beleuchtet mit unterschiedlichen Gäst*innen in der Lesereihe «Zwischen Demut und Grössenwahn» die Poetik des deutschen Rap als literarisches, kulturelles und politisches Phänomen.
An sechs Abenden im März, April, Mai, September, Oktober und November wird gemeinsam mit Rapkünstler*innen ein Raum geschaffen, in dem sowohl sprachliche Feinheiten als auch gesellschaftliche Konflikte und die performative Kraft dieser Kunstform literaturwissenschaftlich und künstlerisch verhandelt wird.
Die nächsten Termine:
Donnerstag, 24. September 2026 mit Samy Deluxe @ Karl*a d. Grosse
Sonntag, 25. Oktober 2026 (Künstler:in TBA) @ Karl*a d. Grosse (Im Rahmen des Literaturfestivals 'Zürich liest')
Mittwoch, 25. November 2026 (Künstler:in TBA) @ Literaturhaus Zürich
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