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Astronomische Grundlagen des Kalenders

Astronomische Grundlagen des Kalenders Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Billets

Credits: Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern

Universität Luzern, Luzern (CH)

Das Studium der Himmelskörper, also die Astronomie, gehört wohl zu den ältesten wissenschaftlichen Tätigkeiten der Menschen. Der Grund dafür war einerseits religiöser Natur – der Himmel galt immerhin als Wohnsitz der Götter –, war aber anderseits durchaus auch von irdischen Bedürfnissen bestimmt: Die Lebensmittelproduktion, die Landwirtschaft, verlangte nach Planbarkeit, also nach zuverlässigen Kalenderinformationen für Aussaat und Ernte. In den antiken Hochkulturen waren es die Priester, welche diese Mehrfachfunktion wahrnahmen: Als Priester vermittelten sie zwischen der Menschen- und der Götterwelt, als Astronomen waren sie Beobachter der Himmelsbewegungen, und als Kalendermacher lieferten sie den Bauern Arbeitsinformationen. Unser moderner Kalender beruht im Wesentlichen immer noch auf ihren Erkenntnissen und Festlegungen.
Der Vortrag erläutert diese astronomischen Grundlagen: Tag, Woche, Monat und Jahr, sowie die Regeln des auf diesen Einheiten aufbauenden Kalenders. Dass daraus unterschiedliche Resultate entstehen können, zeigt ein Seitenblick auf die jüdische und die islamische Zeiteinteilung. Schliesslich wird auf die komplizierte Bestimmung des Osterdatums und aller davon abhängigen Festdaten im christlich-religiösen Jahresverlauf eingegangen.

Ernst Hügli,

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Das Studium der Himmelskörper, also die Astronomie, gehört wohl zu den ältesten wissenschaftlichen Tätigkeiten der Menschen. Der Grund dafür war einerseits religiöser Natur – der Himmel galt immerhin als Wohnsitz der Götter –, war aber anderseits durchaus auch von irdischen Bedürfnissen bestimmt: Die Lebensmittelproduktion, die Landwirtschaft, verlangte nach Planbarkeit, also nach zuverlässigen Kalenderinformationen für Aussaat und Ernte. In den antiken Hochkulturen waren es die Priester, welche diese Mehrfachfunktion wahrnahmen: Als Priester vermittelten sie zwischen der Menschen- und der Götterwelt, als Astronomen waren sie Beobachter der Himmelsbewegungen, und als Kalendermacher lieferten sie den Bauern Arbeitsinformationen. Unser moderner Kalender beruht im Wesentlichen immer noch auf ihren Erkenntnissen und Festlegungen.
Der Vortrag erläutert diese astronomischen Grundlagen: Tag, Woche, Monat und Jahr, sowie die Regeln des auf diesen Einheiten aufbauenden Kalenders. Dass daraus unterschiedliche Resultate entstehen können, zeigt ein Seitenblick auf die jüdische und die islamische Zeiteinteilung. Schliesslich wird auf die komplizierte Bestimmung des Osterdatums und aller davon abhängigen Festdaten im christlich-religiösen Jahresverlauf eingegangen.

Ernst Hügli, pensionierter Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik; Mitherausgeber des «Sternenhimmel 19XX», schweiz. astronomisches Jahrbuch (1986–1997); populärwissenschaftliche Vorträge zu astronomischen Themen für verschiedene Zielgruppen.

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Organisateur

Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern, CH

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