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Ethan Gutmann: Organraub in China

Ethan Gutmann: Organraub in China Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern Billets

Credits: Ethan Gutmann

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Käfigturm, Bern (CH)

Organraub in China: Buchpräsentation des Friedensnobelpreis-Kandidaten und Investigativjournalisten Ethan Gutmann

Der amerikanische Investigativjournalist und Autor Ethan Gutmann, der 2017 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, gilt als einer der weltweit führenden Experten zu staatlich organisiertem Organraub in China.

Sein soeben erschienenes Buch «The Xinjiang Procedure» dokumentiert die systematische Verfolgung von Muslimen durch die Kommunistische Partei Chinas. Es basiert auf persönlichen Interviews mit uigurischen und kasachischen Flüchtlingen in Zentralasien und zeichnet ein erschütterndes Bild der Menschenrechtslage in der chinesischen Provinz Xinjiang.

Gutmann forschte für das Buch undercover an der chinesischen Grenze.

Zur Person

Ethan Gutmann (Chicago) ist Investigativjournalist, Analyst und Autor. In den 1990er Jahren leitete er die Dokumentationsserie American Investigator, lebte drei Jahre in Peking und erlebte dort den Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999. Sein Buch «The Slaughter» (2014) über Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden fand international Beachtung; der Folgebericht «Bloody Harvest/The Slaughter: An Update» (2016) analysierte die Transplantationsprogramme von Hunderten chinesischer Spitäler. «The Xinjiang Procedure» erschien am 10. März

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Organraub in China: Buchpräsentation des Friedensnobelpreis-Kandidaten und Investigativjournalisten Ethan Gutmann

Der amerikanische Investigativjournalist und Autor Ethan Gutmann, der 2017 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, gilt als einer der weltweit führenden Experten zu staatlich organisiertem Organraub in China.

Sein soeben erschienenes Buch «The Xinjiang Procedure» dokumentiert die systematische Verfolgung von Muslimen durch die Kommunistische Partei Chinas. Es basiert auf persönlichen Interviews mit uigurischen und kasachischen Flüchtlingen in Zentralasien und zeichnet ein erschütterndes Bild der Menschenrechtslage in der chinesischen Provinz Xinjiang.

Gutmann forschte für das Buch undercover an der chinesischen Grenze.

Zur Person

Ethan Gutmann (Chicago) ist Investigativjournalist, Analyst und Autor. In den 1990er Jahren leitete er die Dokumentationsserie American Investigator, lebte drei Jahre in Peking und erlebte dort den Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999. Sein Buch «The Slaughter» (2014) über Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden fand international Beachtung; der Folgebericht «Bloody Harvest/The Slaughter: An Update» (2016) analysierte die Transplantationsprogramme von Hunderten chinesischer Spitäler. «The Xinjiang Procedure» erschien am 10. März 2026.

Ethan Gutmann ist Senior Research Fellow der Victims of Communism Memorial Foundation und Mitbegründer der internationalen Koalition ETAC (End Transplant Abuse in China). Er hat vor dem US-Kongress, der CIA, dem FBI, der UNO, der EU sowie vor den Parlamenten in Prag, Stockholm, Ottawa, Canberra, Paris, Dublin, Jerusalem, Berlin, Tokio und Westminster ausgesagt und Vorträge gehalten.

Video-Interview mit Ethan Gutmann

Veranstalter: ACAT-SchweizInternationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Was ist «The Xinjiang Procedure»? (Buchklappentext)

Xinjiang bezeichnet den Nordwesten Chinas, wo das Volk der Uiguren, Muslime mit türkischen Wurzeln, seit Jahrtausenden lebt. Das Verfahren («Procedure») bezieht sich darauf, dass chinesische Transplantationschirurgen den Uiguren bei noch schlagendem Herzen Organe entnehmen; das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei 28 Jahren.

Ab 2015 behaupteten die Weltgesundheitsorganisation und die Transplantation Society, dies sei reine Fiktion. Ein China aus einer anderen Zeit. Dann kam die medizinische Untersuchung aller Uiguren über 12 Jahren. Zehn Millionen Blut- und DNA-Tests. Und die Lager füllten die Wüste…

Ethan Gutmann erzählte die Geschichte des Organraubs an Falun-Gong-Anhängern mit Intelligenz und Herz in seinem gefeierten Buch «The Slaughter». Seine schonungslose Berichterstattung brachte ihm Morddrohungen ein – und trug dazu bei, Taipehs Bürgermeister Dr. Ko Wen-Je wegen Komplizenschaft bei Pekings Organraub-Operationen zu Fall zu bringen.

Gutmanns Weg nach vorn war klar. Geflüchtete überquerten die kasachische Grenze und flohen aus China – ein eindrucksvoller Beweis menschlicher Ausdauer. Doch Peking hatte die Regeln geändert. In ganz Zentralasien galten Menschenrechtsermittler nun als Spione. Die chinesische Presse bezeichnete Gutmann ausdrücklich als neuen «Kalten Krieger».

Gutmann rüstete sich mit einem Geländewagen ohne GPS-Tracker, Ski, einer Papierkarte und einem Kompass aus. Zusammen mit seiner Pflegetochter fuhr er von Deutschland zur kasachischen Grenze, wo sie durchsucht und biometrisch fotografiert wurden. Von da an verschwanden die beiden – aus Sicht der elektronischen Überwachung – spurlos.

Gutmann tauchte in London wieder auf – mit erschreckenden neuen Beweisen aus den Konzentrationslagern in Xinjiang. Peking ermordete jedes Jahr Zehntausende junger Menschen wegen ihrer Organe. Ausländische Organtouristen kauften diese auf Bestellung. Die Organe einer jungen Frau hatten einen Wert von 900 000 Dollar.

Dies ist der Bericht darüber, wie Gutmann dabei vorging. Er erzählt die Geschichte von Pekings gigantischem Organraub-System und dessen westlichen medizinischen Apologeten zu Ende – und zeigt zugleich einen unkonventionellen Weg in die Zukunft auf.

«The Xinjiang Procedure» setzt neue Masssstäbe im Bereich der erzählenden Sachliteratur, ohne dabei jemals die harten Beweise aus den Augen zu verlieren, die die Macht haben, unsere Welt zu verändern.

Übersetzung aus dem Englischen durch ACAT-Schweiz

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Organisateur

ACAT-Schweiz / IGFM Schweiz

Prévente

Eintritt kostenlos

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Käfigturm, Marktgasse 67, Bern, CH

Organisateur

Ethan Gutmann: Organraub in China est organisé par:

ACAT-Schweiz / IGFM Schweiz