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Herzinfarkt bei Frauen

Herzinfarkt bei Frauen Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, 6002 Luzern Billets

Credits: Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern

Universität Luzern, Luzern (CH)

Übersehen, unterschätzt, unterversorgt

Frauenherzen schlagen anders. Herzinfarkt ist bei Frauen, insbesondere nach der Menopause, die Todesursache Nummer 1; die Überlebenschancen nach einem Herzstillstand sind bei Frauen schlechter. Frauen unterscheiden sich bei den Erkrankungsrisiken, weisen andere Symptome und Krankheitsverläufe auf und sprechen unterschiedlich auf Therapien und Medikamente an. Frauen sind in der Regel kleiner und leichter als Männer, das gilt dementsprechend auch für ihr Herz. Die Geschlechterunterschiede, insbesondere bei kardiovaskulären Erkrankungen, sind in der Medizin seit Jahrzehnten bekannt. Trotzdem gab es in den letzten Jahren keine signifikante Verbesserung bei der Ungleichbehandlung der Geschlechter in der Vorsorge und in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 
Welche Konsequenzen dies für die alternden Frauen- und Männerherzen hat und wie Frauen und Männer sich im Alter vor Herzkrankheiten schützen bzw. diese frühzeitig bemerken und behandeln können, wird im Referat ausführlich dargelegt. Zudem werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf Geschlechterunterschiede beim Herzinfarkt und bei der Herzschwäche vorgestellt sowie bestehende Wissenslücken aufgezeigt.

Dr. Eliza Kaplan ist Kardiologin am Unispital Basel, wo sie

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Übersehen, unterschätzt, unterversorgt

Frauenherzen schlagen anders. Herzinfarkt ist bei Frauen, insbesondere nach der Menopause, die Todesursache Nummer 1; die Überlebenschancen nach einem Herzstillstand sind bei Frauen schlechter. Frauen unterscheiden sich bei den Erkrankungsrisiken, weisen andere Symptome und Krankheitsverläufe auf und sprechen unterschiedlich auf Therapien und Medikamente an. Frauen sind in der Regel kleiner und leichter als Männer, das gilt dementsprechend auch für ihr Herz. Die Geschlechterunterschiede, insbesondere bei kardiovaskulären Erkrankungen, sind in der Medizin seit Jahrzehnten bekannt. Trotzdem gab es in den letzten Jahren keine signifikante Verbesserung bei der Ungleichbehandlung der Geschlechter in der Vorsorge und in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 
Welche Konsequenzen dies für die alternden Frauen- und Männerherzen hat und wie Frauen und Männer sich im Alter vor Herzkrankheiten schützen bzw. diese frühzeitig bemerken und behandeln können, wird im Referat ausführlich dargelegt. Zudem werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf Geschlechterunterschiede beim Herzinfarkt und bei der Herzschwäche vorgestellt sowie bestehende Wissenslücken aufgezeigt.

Dr. Eliza Kaplan ist Kardiologin am Unispital Basel, wo sie auch forscht. Ihre Ausbildung mit einer Spezialisierung auf interventionelle Kardiologie absolvierte sie in den Niederlanden und promovierte am Beth Israel Deaconess Medical Center, Harvard Medical School. Sie leitet die Frauenherzsprechstunde gemeinsam mit
Prof. Christine Meyer-Zürn. Co-Leiterin der Frauenherzsprechstunde und Professorin für Kardiologie. Nach ihrem Studium, ihrer Promotion und ihrer Facharztausbildung in Kardiologie, Innerer Medizin und Psychotherapie an der Universität Tübingen spezialisierte sie sich auf die Risikostratifizierung kardiovaskulärer Erkrankungen durch Analyse der autonomen Funktion.

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Organisateur

Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern

Total: XX.XX CHF

Infos

Lieu:

Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern, CH

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