Wie lässt sich die Schweizer Neutralität mit einer aktiven Rolle in der internationalen Friedensförderung vereinbaren? Die Veranstaltung untersucht das Spannungsfeld zwischen Neutralität und internationalem Engagement und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen einer Schweiz, die sich in Mediation, Konfliktprävention und multilateraler Zusammenarbeit für Frieden einsetzt.
Im Zentrum steht die Frage, welche konkreten Handlungsspielräume sich aus dem Neutralitätsprinzip ergeben und inwiefern Neutralität als Voraussetzung, Instrument oder Deutungsmuster für Friedensförderung verstanden werden kann. Welche Formen des internationalen Engagements ermöglicht sie und wo setzt sie Grenzen?
Anlässlich des ersten Schweizer Pavillons an der 16. Gwangju Biennale 2026, wo die Künstlerin und Wissenschafterin Denise Bertschi ihre Langzeitforschung «State Fictions» präsentiert, bringt die Veranstaltung Perspektiven aus Kunst, Geschichts- und Politikwissenschaft zusammen. Am Beispiel der schweizerischen Teilnahme an der Neutralen Überwachungskommission für den Waffenstillstand in Korea (NNSC) seit 1953, beleuchtet der Abend historische Perspektiven auf die älteste friedensfördernde Mission der Schweizer Armee auf der koreanischen Halbinsel. Welche Bedeutung hat Neutralität in einer zunehmend
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Wie lässt sich die Schweizer Neutralität mit einer aktiven Rolle in der internationalen Friedensförderung vereinbaren? Die Veranstaltung untersucht das Spannungsfeld zwischen Neutralität und internationalem Engagement und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen einer Schweiz, die sich in Mediation, Konfliktprävention und multilateraler Zusammenarbeit für Frieden einsetzt.
Im Zentrum steht die Frage, welche konkreten Handlungsspielräume sich aus dem Neutralitätsprinzip ergeben und inwiefern Neutralität als Voraussetzung, Instrument oder Deutungsmuster für Friedensförderung verstanden werden kann. Welche Formen des internationalen Engagements ermöglicht sie und wo setzt sie Grenzen?
Anlässlich des ersten Schweizer Pavillons an der 16. Gwangju Biennale 2026, wo die Künstlerin und Wissenschafterin Denise Bertschi ihre Langzeitforschung «State Fictions» präsentiert, bringt die Veranstaltung Perspektiven aus Kunst, Geschichts- und Politikwissenschaft zusammen. Am Beispiel der schweizerischen Teilnahme an der Neutralen Überwachungskommission für den Waffenstillstand in Korea (NNSC) seit 1953, beleuchtet der Abend historische Perspektiven auf die älteste friedensfördernde Mission der Schweizer Armee auf der koreanischen Halbinsel. Welche Bedeutung hat Neutralität in einer zunehmend global verflochtenen und von Kriegen geprägten Welt? Und wie verändert sich ihr Verhältnis zu Frieden, internationaler Verantwortung und politischem Engagement?
Programm:
16.15 Uhr: Begrüssung
16.30 Uhr: Filmvorführung: «State Fiction. Neutral Only on the Outside» (Denise Bertschi, 70 min, 2021)
17.45 Uhr: Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Sacha Zala und Prof. Dr. Denise Bertschi
19.00 Uhr: Apéro
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Nationalmuseum, Pro Helvetia und dem Centre Culturel Suisse Paris.
Der Schweizer Pavillon an der 16. Gwangju Biennale ist von Pro Helvetia in Auftrag gegeben und von Claire Hoffmann und Tadeo Kohan (Centre Culturel Suisse in Pairs) kuratiert.
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