Ersetzt Artificial Intelligence (AI) alle Hilfsmittel? Wie sieht die Rehabilitation einer Sehbehinderung in 20 Jahren aus?
Der Nachteilsausgleich einer Sinnesbehinderung erfolgt in der Regel über die Nutzung anderer Sinne. Beim Sehschaden sind die benutzten Mechanismen der Bild und Schrifterkennung Vergrößerung, Kontrastanhebung bis hin zur sprachlichen Umschreibung. Die Orientierung in unbekannter Umgebung wird durch Navigationsprogramme im Freien in Kombination mit architekturbegleitender in House Mobilität gewährleistet. Langstock und Führ-Hunde ergänzen die sichere Micronavigation. Derzeitig helfen basale Hilfsmittel wie Lupen, Fernrohrlupensysteme, Langstock und taktile Systeme den Nachteilsausgleich zu erleichtern. Zunehmend drängen sich KI unterstützte Geräte mit Sprachausgabe, digitaler Navigation, Beschreibung und Mikronavigation in die Nutzung der Betroffenen. Damit einher geht eine Vereinheitlichung der Systeme basierend auf Energieversorgung, digitaler Infrastruktur und vertraglichen Abhängigkeiten. Diese Kombination ersetzt basale Geräte und Techniken durch hochkomplexe Abhängigkeiten mit großem individuellem Mehrwert in der Teilhabe. Letztendlich scheint die Verheißung einer vollständigen individuellen Mobilität und persönlichen Assistenz in greifbarer Nähe. Wie
...
afficher plus
Ersetzt Artificial Intelligence (AI) alle Hilfsmittel? Wie sieht die Rehabilitation einer Sehbehinderung in 20 Jahren aus?
Der Nachteilsausgleich einer Sinnesbehinderung erfolgt in der Regel über die Nutzung anderer Sinne. Beim Sehschaden sind die benutzten Mechanismen der Bild und Schrifterkennung Vergrößerung, Kontrastanhebung bis hin zur sprachlichen Umschreibung. Die Orientierung in unbekannter Umgebung wird durch Navigationsprogramme im Freien in Kombination mit architekturbegleitender in House Mobilität gewährleistet. Langstock und Führ-Hunde ergänzen die sichere Micronavigation. Derzeitig helfen basale Hilfsmittel wie Lupen, Fernrohrlupensysteme, Langstock und taktile Systeme den Nachteilsausgleich zu erleichtern. Zunehmend drängen sich KI unterstützte Geräte mit Sprachausgabe, digitaler Navigation, Beschreibung und Mikronavigation in die Nutzung der Betroffenen. Damit einher geht eine Vereinheitlichung der Systeme basierend auf Energieversorgung, digitaler Infrastruktur und vertraglichen Abhängigkeiten. Diese Kombination ersetzt basale Geräte und Techniken durch hochkomplexe Abhängigkeiten mit großem individuellem Mehrwert in der Teilhabe. Letztendlich scheint die Verheißung einer vollständigen individuellen Mobilität und persönlichen Assistenz in greifbarer Nähe. Wie positionieren sich in diesem Kontext die Stakeholder der visuellen Rehabilitation? Welche Richtung nimmt die Konzeption, Neuentwicklung und Planung von Hilfsmitteln? Welche Strategien verfolgen Betroffene in Zukunft. Was muss gelernt und gelehrt werden. Brauchen wir so etwas wie Hilfsmittelherstellern, Rehalehrer, Berufsförderungswerke und die Sight City in 20 Jahren überhaupt noch? Der Vortrag thematisiert die strategischen Fragen, welche sich aus den aktuellen Entwicklung ergeben. Werden alte in neue Abhängigkeiten münden? Wie können resiliente Techniken etabliert werden, die erhaltenswerte Funktionalitäten mit neuen Techniken verbinden.
afficher moins