In der Natur gibt es Tausende von Arten, die zu ihrem Vorteil vortäuschen, eine andere Art oder ein unbelebtes Objekt zu sein: Mimikry oder Mimese. Dabei geht es meist um den Schutz vor Fressfeinden oder die Anlockung von Bestäubern, von Samenverbreitern oder von Beute.
Andreas Gigon, emeritierter Professor für Pflanzenökologie und Naturschutzbiologie an der ETHZ, präsentiert zahlreiche unterhaltende und z.T. leicht beobachtbare Beispiele aus der Welt der Insekten, der Blütenpflanzen und der Pilze. So z.B. Attrappen von toten Blättern, Augen, Pollen, Aas usw. Abschliessend wird auf die ökologische Bedeutung der Mimikry eingegangen.
Referent: Prof. em. Dr. Andreas Gigon
Im Anschluss an den Vortrag wird ein Apéro offeriert.